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Lifestyle
05.12.2019
17.05.2020 22:48 Uhr

Naturheilmittel gegen Depressionen

Schlechte Stimmung, Depressive Verstimmung, Depressionen - die Übergänge sind fliessend. Hier die Antwort einer Naturheilpraktikerin.

«Heute ist nicht mein Tag!», «Irgendwie läuft gerade alles schief.» Schwierige Phasen, in denen es kurzfristig an Elan oder Lebensfreude fehlt, gehören zum Leben dazu. Doch wo hört eine schlechte Phase auf und wo fängt eine depressive Verstimmung an?

Einer depressiven Verstimmung geht meist eine seelische Belastung voraus, die letztendlich psychische, aber auch körperliche Beschwerden verursachen kann. Umgangssprachlich bezeichnet man eine depressive Verstimmung oft auch als „seelisches Tief“ oder „Stimmungstief“. Typischerweise treten die Symptome einer depressiven Verstimmung phasenweise auf. Sie entwickeln sich häufig schleichend, so dass Warnsignale anfangs oft nicht bewusst wahrgenommen werden. „Aussitzen“ und darauf warten, dass die Beschwerden von alleine wieder vorübergehen, sollten Betroffene nicht. Dann besteht die Gefahr, dass aus einer depressiven Verstimmung eine ernsthafte Depression wird. Eine depressive Verstimmung äussert sich nicht bei jedem Betroffenen auf gleiche Weise. Aber es gibt Anzeichen, die auf ein seelisches Tief schliessen lassen. Zu den typischen Symptomen einer depressiven Verstimmung zählen:

  • Antriebs- und Energielosigkeit
  • Gedrückte Stimmung
  • Keine Freude mehr an Dingen, die man sonst eigentlich gerne macht
  • Innere Unruhe und Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Eingeschränkte Belastbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Anhaltende Grübelei und Angstgefühle

Woher kommt eine depressive Verstimmung?

Die Ursachen für ein seelisches Tief können vielfältig sein. Nicht nur belastende Lebensumstände oder anhaltender Stress, sondern auch langwierige Erkrankungen sowie saisonale Faktoren können depressive Verstimmungen auslösen. Forschungsergebnisse zeigen, dass es meist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist, das eine depressive Verstimmung verursacht. Nicht zuletzt fühlen sich viele Menschen im Winter, wenn die Anzahl der Sonnenstunden deutlich reduziert ist, antriebslos und weniger leistungsfähig. Dann hat der sogenannte „Winterblues“ die Betroffenen im Griff. Aber auch im Frühjahr zeigen sich mitunter Gefühle, die gar nichts mit der Freude gemein haben, die den „Wonnemonaten“ allgemein zugeschrieben wird.

Was passiert bei einer depressiven Verstimmung im Körper?

Neurotransmitter im Gehirn kann man sich als Boten vorstellen, die Impulse und Informationen zwischen den Nervenzellen übertragen. Dabei haben sie auch einen wichtigen Einfluss auf Stimmung und Gefühle und regulieren z.B. den Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch das Stresshormon Cortisol übernimmt eine wichtige Aufgabe in unserem Körper. Cortisol aktiviert zahlreiche Stoffwechselvorgänge, es macht uns leistungsfähig und bereitet uns auf den Tag vor.

Bei einer depressiven Verstimmung ist das Gleichgewicht dieser Botenstoffe gestört. Vereinfacht gesagt, sind nicht mehr genug Botenstoffe im Gehirn vorhanden, die für Ausgeglichenheit, Antrieb und positive Stimmung sorgen. Daneben kann chronischer Stress eine übermässige Produktion des Stresshormons Cortisol hervorrufen, die auch in Entspannungsphasen nicht nachlässt. Dies führt längerfristig zu einer Nebennierenschwäche. Auf Dauer können diese Prozesse im Körper zu den typischen Beschwerden eines Stimmungstiefs führen.

Auch eine Darmflora im Ungleichgewicht kann depressive Verstimmungen auslösen. Bevor Betroffene wirklich eine depressive Verstimmung wahrnehmen, kommt es zumeist erst einmal zu einem Reizdarm-Syndrom. Der Darm ist derart im Ungleichgewicht, dass er zwischen Durchfall und Verstopfung hin und her schwankt. Deren Folgen sind nicht nur depressive Verstimmungen, sondern auch Schlafstörungen und Aggressionen. Daher ist hier eine Darmsanierung von grosser Wichtigkeit.

Naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten bei depressiven Verstimmungszuständen

Grundsätzlich sind die sechs goldenen Regeln der Lebensführung von Hippokrates zu empfehlen:

Achte auf den Rhythmus, suche bewusst deine Lebensmittel aus, achte auf deine innere Balance und habe eine gute Beziehung zum Nächsten; gehe bewusst mit den Ressourcen der Natur um, achte auf deine menschlichen Bedürfnisse und finde ein gutes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Musse.

Gute Behandlungserfolge bringen:

  • Psychotherapeutische Massnahmen, z.B. NLP, EMDR, Hypnose, Psychosomatische Energetik
  • Darmsanierung
  • Akupunktur
  • Infusionen
  • Ayurvedische Medizin
  • Vitamine, B12, B6, D3, Omega 3
  • Phytotherapie, z.B. Johanniskraut, Passionsblume
  • CBD-Öl

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Lucia Pangratz, Eidg.dipl. Naturheilpraktikerin