Gesundheit
29.05.2019
25.08.2019 12:33 Uhr

NATURHEILKUNDE: TIPPS BEI HEUSCHNUPFEN

Lucia Pangratz aus Siebnen verbindet Schul- und Komplementärmedizin und zeigt bei Linth24 auf, wie sich diese sinnvoll anwenden lässt.

In der Schweiz sind etwa 1,2Millionen Menschen, also etwa 20Prozent der Bevölkerung, von Pollenallergien betroffen. Typische Symptome sind Fliessschnupfen, Niesattacken, und tränende Augen. Die Allergie tritt selten vor dem dritten Lebensjahr auf. In der Regel beginnen die Beschwerden ab dem Schulalter.

Von den rund 3500 Pflanzen in der Schweiz sind nur etwa 20 für Pollenallergiker von Bedeutung. Die Pollenallergie ist eine Reaktion auf eine oder mehrere Pollenarten. Dabei reagiert das Immunsystem auf die an sich harmlosen Eiweisse der Pollen. Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den Pollen wird bei Allergiebetroffenen Histamin ausgeschüttet, das zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut führt.

Aus der Sicht der Naturmedizin ist es sinnvoll die Gifte und Substanzen auszuleiten, damit die Belastung der Immunabwehr sinkt. Dazu eignet sich die Bioresonanztherapie sehr gut. Es kann auch sinnvoll sein den Darm und die Darmflora zu sanieren.

Gute Erfolge verzeichnet auch die traditionelle chinesische Medizin (Akupunktur) und in der Homöopathie stehen Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Heuschnupfen-Symptomen zur Verfügung.

Zur Linderung der Beschwerden empfiehlt es sich höhere Dosen von Vitamin C und Zink einzunehmen.

Vorbeugend bitte die Polleninformation der Region beachten, zum Schutz der Augen eine Sonnenbrille tragen, frisch gemähte Wiesen meiden, Wäsche nicht im Freien trocknen, abends Haare waschen, getragenen Kleider nicht im Schlafzimmer ablegen.

Luzia Pangratz, www.complimed.ch