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Gommiswald
14.10.2021
15.10.2021 10:00 Uhr

Älpli-Gast vor Gericht

Noch sind nicht alle Nachfolgen vom Frühlingsfest im Restaurant «Älpli» abgehandelt.
Noch sind nicht alle Nachfolgen vom Frühlingsfest im Restaurant «Älpli» abgehandelt. Bild: zVg
Die illegale Feier im «Älpli» in Gommiswald liegt schon ein halbes Jahr zurück, doch noch immer zieht sie Konsequenzen mit sich: Ein Gast musste sich nun vor Gericht verantworten.

Mittlerweile ist es schon mehr als ein halbes Jahr her, seit in Gommiswald im Restaurant Älpli trotz Verbot eine Party durchgeführt wurde, welcher rund 90 Personen beiwohnten. Doch der Nachgeschmack liegt noch immer auf der Zunge: Im April zeigte die Gemeinde Gommiswald die Gastwirtin an. Auch diverse Gäste erhielten einen Strafbefehl von der Staatsanwaltschaft. Einer der Beizen-Besucher musste sich nun am Dienstag dem 12. Oktober sogar vor dem Kreisgericht See-Gaster in Uznach SG verantworten, wie der «Blick» berichtet.

Begleiter sorgten für Radau

Der Mann sei ohne Anwalt vor Gericht erschienen, dafür mit vier Bekannten, darunter auch einer der Hauptorganisatoren der Feier im Älpli. Gleich von Beginn an hätten die vier Begleiter für gehörig Radau gesorgt, wie die «Linth-Zeitung» berichtet. Sie haben sich der Maskenpflicht widersetzt und als sie darauf hingewiesen wurden, so zogen sie sich selbstgebastelte Masken über. Einzig der Angeschuldigte habe sich in Bezug auf die Maske tadellos verhalten.

Betrag nun dreimal höher

Da zum Zeitpunkt der Älpli-Feier die Restaurants geschlossen sein mussten und private Veranstaltungen nur mit maximal fünf Personen erlaubt waren, erhielt der Angeklagte nach Auswertung eines Beweisvideos einen Strafbefehl: Er hätte 280 Franken bezahlen sollen.

Dass er das nicht tat und den Strafbefehl stattdessen samt Einsprache wieder zurückschickte, kommt den Beizen-Besucher jetzt teuer zu stehen, schreibt «Blick»: Nun muss er neu einen mehr als dreimal höheren Betrag bezahlen. Ob der Mann den Fall weiterziehen will, ist noch unklar. Demnächst steht eine weitere Teilnehmerin der Älpli-Feier vor Gericht.

Linda Barberi, Linth24