Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Leserbrief
Gesundheit
11.11.2021
06.12.2021 16:27 Uhr

«Schulkinder leiden unter den Massnahmen»

Auch symptomlose SchülerInnen müssen sich an schulischen Massentests beteiligen. (Symbolbild)
Auch symptomlose SchülerInnen müssen sich an schulischen Massentests beteiligen. (Symbolbild) Bild: Andreas Knobel
Rund 250 Angehörige von Kindern aus dem Linthgebiet prangern in einem Brief an die Behörden die Corona-Massnahmen in Schulen an. Sie sehen das physische und psychische Wohl der Kinder gefährdet.

«Die Schule war in den vergangenen Jahren ein Bildungsort, an dem sich die Kinder entwickeln und entfalten konnten, wo sie gemeinsam lebten und lernten. In einer Gemeinschaft, wo jede und jeder akzeptiert war, wie sie/er ist.

Soziale Kontakte wurden geknüpft und die Lehrpersonen vermittelten, dass Ausgrenzungen, gegenseitiges Beschimpfen, Verachten und Diskriminieren in unserer grossen Gesellschaft nicht geduldet werden. Anderssein und die freie Meinung zu äussern, wurden gutgeheissen und die Kinder darin bestärkt, sich ebenfalls einzubringen.

‹Mein Körper gehört mir!› ist einer der wertvollen Lerninhalte, welcher gemeinsam mit den Kindern thematisiert wird. ‹Und jetzt? Was läuft hier schief?› Können Sie unsere wachsende Sorge nachvollziehen, und dass wir deshalb mit diesem Schreiben an Sie herantreten?

Wie gut können junge Menschen so noch lernen?

Wir Eltern, Grosseltern, Gotti, Götti und weitere Angehörige lieben unsere Kinder und auch viele Lehrpersonen sehen in der aktuellen Situation eine sehr besorgniserregende Entwicklung und sind äusserst beunruhigt beim Blick in die Zukunft für unsere Kinder.

Gleichzeitig wächst der Zweifel, ob diese jungen Menschen bei den nachfolgend aufgeführten Massnahmen noch entspannt, vertrauensvoll und offen lernen können. Aus unserer Sicht widersprechen viele der Vorgaben sogar den gesetzlichen Grundlagen und sind in keiner Weise gerechtfertigt.

Deshalb unsere Frage an Sie: Sind Sie persönlich wirklich 100% damit einverstanden, dass wöchentliche Testung, Maskenpflicht, Quarantäneregelung, Impfbusse, Vorweisung des 3G-Zertifikats an weiterführenden Hochschulen etc. durchgeführt werden?

Impf-Druck, Leiden und Ausgrenzung

Die Bevölkerung mit der sogenannten ‹Impfquote› unter Druck setzen, ist eine Sache, doch wenn er an unsere Kinder weitergegeben wird, sagen wir laut und deutlich: ‹Hände weg von unseren Kindern!› Denn diese Impfung hat nach wie vor nur eine Notzulassung, und was sind die möglichen Langzeitfolgen? Bitte bedenken Sie, wir als Eltern haben schlussendlich immer die Verantwortung – auch was einen Impfentscheid betrifft.

Des Weiteren sind wir über die zahlreichen Testungen bei symptomlosen Kindern empört, und dass die Maskenpflicht bei immer mehr Kindern Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten verursacht, erschüttert uns.

Ist Ihnen bewusst, wie viele junge Menschen leiden, bereits jetzt schon ausgegrenzt werden und mit Tränen in den Augen nach Hause kommen? Die körperlichen wie auch die psychischen Schäden sind noch lange nicht absehbar! Warum muss die heute heranwachsende Generation so vieles miterdulden, obwohl sie nicht Träger dieser ‹Pandemie› ist?

Dringlicher Appell an die zuständigen Stellen

Deshalb richten wir zum Schluss den dringlichen Appell an Sie:

Sehr geehrte Damen und Herren, ist auch Ihnen das leibliche und geistige Wohl der Kinder ein zentrales Anliegen? Und sind Sie an einem offenen, lösungsorientierten Dialog und gemeinsamen Weg interessiert?

Dann lassen Sie uns gemeinsam für das Beenden dieser Massnahmen und FÜR unsere Kinder einsetzen, damit diese wieder frei und mit Würde in der Schule leben und lernen und auch die Lehrpersonen sich darauf konzentrieren können, was ihre wirkliche Aufgabe ist: Kinder begleiten, unterstützen, fördern und ihnen wertvolles Wissen vermitteln!

Im Namen von 249 unterzeichnenden Eltern»

Daniela und Bruno Egg, Gommiswald