Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Rapperswil-Jona
19.07.2021
19.07.2021 18:52 Uhr

BWZ: Regierungsrat sieht nur eine Option

Regierungsrat und Bildungschef Stefan Kölliker und die Regierung streben weiterhin den Umzug des BWZ ins Südquartier an.
Regierungsrat und Bildungschef Stefan Kölliker und die Regierung streben weiterhin den Umzug des BWZ ins Südquartier an. Bild: Linth24
Die Initiative «BWZ im Stadtzentrum» verlangt eine Erneuerung der Berufsschule am bisherigen Standort. Für Regierungsrat und Bildungschef Stefan Kölliker ist dies jedoch keine Option.

Der hiesige GLP-Kantonsrat Andreas Bisig wollte wissen, wie sich die St.Galler Regierung zur aktuellen Standortsdiskussion des BWZ stellt und schrieb dazu einen Vorstoss. In einer Stellungnahme lässt die Regierung verlauten, dass man an den Plänen für einen BWZ-Neubau im Südquartier festhalte. Am 22. Juni sei dem Baudepartement der Auftrag erteilt worden, in Absprache mit dem Bildungsdepartement eine Projektskizze für einen Neubau im Bereich Lido/Gaswerk-Areal zu erarbeiten. Über weitere Schritte wolle man sich im Frühjahr 2022 befinden.

Betreffend Standort verweist die Regierung gemäss Linth-Zeitung auf den Entscheid der Bürgerschaft von Rapperswil-Jona von 2016, als diese einem Kaufvertrag zwischen der Stadt und dem Kanton für das Grundstück im Lido sowohl an der Bürgerversammlung wie auch an der Urne zustimmte.

Hintergründe der Standortdiskussion

Bisig stellte seine Anfrage vor dem Hintergrund der Volksinitiative «BWZ im Stadtzentrum». Über die Zulässigkeit der Initiative entbrannte dann sogar ein juristischer Streit, um welchen sich zurzeit das Verwaltungsreicht kümmert. Gemäss Linth-Zeitung hält die Kantonsregierung nun fest, sie habe «aktuell keinen Anlass, auf den Standortentscheid Lido/Gaswerk-Areal zurückzukommen». Sie werde aber die Entwicklung der derzeit hängige Initiative verfolgen, meint die Regierung.

Kein Plan B

Der Anfrage der Linth-Zeitung, ob der Kanton im Angesicht der drohenden Initiative als Plan B auch einen Ausbau am bisherigen Standort prüfe, erteilt Bildungschef Stefan Kölliker eine klare Absage. «Da aus Sicht des Kantons klar ist, dass sich die neuen Raumbedürfnisse am bestehenden Standort nicht realisieren lassen, respektive dieser kein weiteres Entwicklungspotenzial zulässt, wird im Sinne des gezielten und möglichst effizienten Ressourceneinsatzes keine Gegenüberstellung erarbeitet», so der St. Galler Bildungschef.

Linth24