Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Uznach
05.05.2021
05.05.2021 19:23 Uhr

Flankierende Massnahmen für FDP «gelungenes Projekt»

Zwei Visualisierungen der flankierenden Massnahmen im Uzner Zentrum. Bild: zVg / Gemeinde Uznach
Die Uzner FDP sieht in den zur Diskussion gestellten flankierenden Massnahmen zur A15-Gaster viele Chancen für eine positive Entwicklung in Uznachs Zentrum und kommentiert einzelne Punkte.

Mit einem Flyer hat der Gemeinderat Uznach die Bevölkerung eingeladen, sich zum Planungsstand der flankierenden Massnahmen (FlaMa) zur regionalen Verbindungsstrasse A15-Gaster (RVS) vernehmen zu lassen.
Die FDP Uznach ergreift ebenfalls die Möglichkeit, sich zur Entwicklung Zentrum Uznach zu äussern.

Gelungenes Projekt mit sehr viel Potenzial

Die FDP Uznach ist erfreut über den schon weit fortgeschrittenen Planungsstand der Flankierenden Massnahmen. Pauschal kann man es als gelungenes Projekt bezeichnen, welches sehr viel Potential aufzeigt, um das Zentrum von Uznach wirklich nachhaltig in die richtige Richtung zu entwickeln und dem Städtli den Charme zurückzugeben, den es verdient.

Da davon ausgegangen werden muss, dass das Projekt frühestens in 10 Jahren umgesetzt werden kann, erachten wir es als wichtig, dass gewisse Rahmenbedingungen auch später noch den wechselnden Bedürfnissen angepasst werden können.
Aktuell liegen die wenigen vorhandenen Parkplätze an Stellen, die künftig durch das Gewerbe anders genutzt werden könnten, zum Beispiel als Aussensitzplätze. Dies ist vor einer Realisierung auf die Bedürfnisse und mögliche künftige Nutzung der Gewerbeflächen im Städtli abzustimmen, um nicht nur die Abwanderung des Gewerbes zu stoppen, sondern um wieder Neuansiedlungen zu fördern.

Ein Fahrverbot für den Schwerverkehr erachtet die FDP Uznach als Selbstverständlichkeit, möchte aber an dieser Stelle die Forderung danach noch einmal explizit erwähnen.
Der Durchgangsverkehr ist so weit als möglich zu reduzieren, um dadurch die Verkehrssicherheit im Besonderen für den Langsamverkehr zu steigern und die Lärm- und Schadstoffemissionen nachhaltig zu senken.
Das damit verbundene stufenweise Vorgehen mit den beschriebenen Phasen 1 bis 3 bei der Einführung des neuen Temporegimes wird begrüsst. Die «Phase 4 fortfolgend» ist aber noch sehr vage formuliert und lässt sehr viel Spielraum für Spekulationen offen. Dies muss genauer definiert werden und zum gegebenen Zeitpunkt ist dafür zwingend, erneut die Mitwirkung der Bevölkerung zu ermöglichen.

Grobkostenschätzung noch nicht wirklich transparent

Die Grobkostenschätzung zeigt mit +/- 30 Prozent zum heutigen Zeitpunkt noch keine wirkliche Transparenz für die Uzner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Auch deshalb ist sicherzustellen, dass die Massnahme in das Agglo Programm aufgenommen wird, da die Voraussetzungen für eine Finanzierung aufgrund der überregionalen Bedeutung mehr als gegeben sind.
Die Kostengenauigkeit wird durch die Ausarbeitung des Projekts sicherlich noch gegeben, vorgängig muss zur Transparenz geklärt sein, welche der heutigen Kantonsstrassen künftig als Gemeindestrassen klassiert werden und auch durch die Gemeinde unterhalten werden müssen.

Heute kann niemand voraussagen, wie sich das Mobilitätsverhalten der Schweizerinnen und Schweizer in den nächsten 30 Jahren verändern wird. Die heutige Situation in Uznach verlangt aber, dass nicht weitere 30 Jahre mit dem Umsetzen von Massnahmen wie RVS und FlaMa gewartet werden kann.

FDP Uznach