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Eishockey
27.04.2021
27.04.2021 23:03 Uhr

SCRJ Lakers mit dem Rücken zur Wand

Trotz Einsatzbereitschaft und Kampfgeist reichte es auch heute nicht für die SCRJ Lakers im Playoff-Halbfinal gegen den EV Zug. Bild: Thomas Oswald
27.04.2021 - Die SCRJ Lakers verlieren das zweite Halbfinalspiel gegen den EV Zug mit 2:4 und sind in der Best-of-5-Serie 0:2 in Rückstand.

Zwei Tage nach der Niederlage im ersten Playoff-Halbfinalspiel bekamen die SCRJ Lakers die Chance zur Wiedergutmachung. Die St. Galler haben sich viel vorgenommen für die zweite Partie, es blieb ihnen auch nichts anderes übrig - die Playoff-Halbfinals werden nur mit Best-of-5 gespielt.

Erfolgreicher Start

Im Gegensatz zum Fehlstart letzten Sonntag gestaltete sich das zweite Spiel zu Beginn sehr ausgeglichen. Und mit jeder Minute, in der die Gäste keinen Treffer erzielen konnten, wurden sie ungeduldiger. In der 17. Spielminute traf sogar Andrew Rowe zur 1:0-Führung, welche zu diesem Zeitpunkt alles andere als unverdient war. 

Führung innert 47 Sekunden aus der Hand gegeben

Von diesen positiven Aspekten aus dem ersten Drittel konnten die SCRJ Lakers leider nicht viel mitnehmen in den mittleren Spielabschnitt. Als dann Kevin Clark in der 25. Spielminute für zwei Minuten auf die Strafbank musste, benötigten die Zuger nicht lange zum Torerfolg. Gregory Hofmann erzielte in der 26. Minute das 1:1. Im Gegensatz zu den Gastgeber konnten die Innerschweizer den Schwung mitnehmen und gleich nachdoppeln: Nur 47 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte Nick Shore die 1:2-Führung für den EV Zug. 

Die SCRJ Lakers liessen sich aber auch davon nicht einschüchtern und blieben weiterhin im Spiel, kämpferisch sowie auch mit guten Torchancen. Aber zum Leid der SCRJ Lakers zeigte Leonardo Genoni im EVZ-Tor einmal mehr eine hervorragende Leistung.

Mit dem 1:3 durch Justin Abdelkader schien es so, als ob das Spiel gelaufen sei. Der Wille, Teamspirit und Kampfgeist war zwar nach wie vor da, aber man fand einfach kein Weg, die Zuger Verteidigung und vor allem Leonardo Genoni zu bezwingen.

Einzig Roman Cervenka schaffte es, den Puck irgendwie ins gegnerische Tor zu stochern (2:3 in der 38. Spielminute). Doch es war auch Roman Cervenka, der kurz nach Beginn des dritten Drittels auf die Strafbank musste und den Zugern das entscheidende 2:4 ermöglichte. Lino Martschini bezwang Melvin Nyffeler in der 43. Minute zum 2:4-Schlussresultat.

Bittere Niederlage

Der heutige Misserfolg schmerzt doppelt. Einerseits, weil die SCRJ Lakers im Vergleich zum 1. Halbfinalspiel eine deutlich bessere Leistung zeigten, dies aber trotzdem nicht reichte. Anderseits aber auch, weil das Saisonende nun bedrohlich nahe steht. Mit den zwei Niederlagen stehen die SCRJ Lakers nun mit dem Rücken zur Wand in dieser Best-of-5-Serie. Nur mit einem Sieg übermorgen auswärts in Zug können die Rosenstädter ein abruptes Saisonende vermeiden. Spielbeginn am Donnerstag ist um 20:00 Uhr.

Telegramm:

SCRJ Lakers - EV Zug

SGKB Arena, Rapperswil-Jona
Schiedsrichter: Daniel Stricker (91), Miroslav Stolc (21); Dominik Schlegel (73), Dominik Altmann (28)
Tore: 16:58 Rowe (Eggenberger) 1:0; 25:13 Hofmann (Alatalo) 1:1; 26:00 Shore 1:2; 36:19 Abdelkader (Alatalo) 1:3; 37:11 Cervenka 2:3; 42:17 Martschini (Senteler, Shore) 2:4
Strafen: 5x2 Minuten gegen SCRJ Lakers; 4x2 Minuten gegen EV Zug.

SCRJ Lakers: Nyffeler (Bader); Profico, Egli; Jelovac, Vukovic; Maier, Sataric; Dufner, Randegger; Schweri, Cervenka, Clark; Eggenberger, Rowe, Lehmann; Loosli, Wick, Moses; Forrer, Ness, Wetter

EV Zug: Genoni (Hollenstein); Geisser, Diaz; Alatalo, Cadonau; Stadler, Schlumpf; Zgraggen; Zehnder, Albrecht, Klingberg; Hofmann, Kovar, Simion; Abdelkader, Shore, Martschini; Bachofner, Senteler, Leuenberger; Langenegger

Sonja Hitz, SCRJ-Korrespondentin Linth24