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Eishockey
09.03.2021

SCRJ Lakers melden sich zurück!

Tor oder kein Tor? Nach Videokonsultation entscheiden die Schiedsrichter auf "Tor", was das zwischenzeitliche 2:0 für die SCRJ Lakers bedeutete. Bild: Thomas Oswald. Bild: Thomas Oswald
Nach einer 10-tägigen Pause melden dich die SCRJ Lakers erfolgreich zurück. Im Zürichsee-Derby gewinnen sie gegen die ZSC Lions mit 5:4 und holen drei wichtige Punkte im Endspurt um die Pre-Playoff-Qualifikation.

Die spielfreien Tage kamen den SCRJ Lakers wohl sehr gelegen. Konnten sie aus 10 Spielen im Februar nur gerade drei Mal gewinnen - und die letzten fünf Spiele gingen allesamt verloren. Umso erfreulicher war es, wie die SCRJ Lakers beim heutigen Spiel gegen die ZSC Lions auftraten.

Torreicher Start mit zwei Powerplay-Goals

Von Anfang hatten die SCRJ Lakers dein gewünschten Zug aufs gegnerische Tor, den Willen, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen und den Ehrgeiz, den Favorit aus Zürich zu bezwingen. Und dieser Einsatz wurde schon früh belohnt!

Noch keine zwei Minuten waren gespielt, als die SCRJ Lakers schon ein erstes Mal in Überzahl spielen durften. Und es dauerte gerade mal 10 Sekunden, bis die Gastgeber ein erstes Mal jubelten.

In der 7. Spielminute war die Situation deutlich unübersichtlicher. Die Schiedsrichter gingen zum Video Review - und dabei kam aus, dass der Puck erneut im Tor der ZSC Lions war. Der Treffer zum 2:0 wurde Kay Schweri gutgeschrieben, der im Gedränge vor und um ZSC-Goalie Ludovic Waeber mit dem Stock den nötigen "Schupf" gab, um ins Tor zu gelangen. 

Damit noch nicht genug! In der 9. Minute konnte Kevin Clark ungehindert durch das gegnerische Drittel laufen und traf dank einem tollen Backhand-Schuss zum 3:0 für die SCRJ Lakers. 

Vorsprung (fast) dahingeschmolzen

Je länger das Spiel dauerte, desto knapper wurde das Resultat. Zwar konnten die SCRJ Lakers auf das zwischenzeitliche 3:1 durch Marco Pedretti (24. Minute) und auch auf das 4:2 durch Sven Andrighetto (34. Minute) jeweils reagieren, doch im letzten Drittel wurde es doch noch eng. 

Zu Beginn des letzten Drittels brachte Marco Lehmann den Puck vor das gegnerische Tor, eigentlich wohl eher als Zuspiel für Andrew Rowe gedacht, aber der Puck wurde von einem ZSC-Schlittschuh glücklich abgelenkt und landete erneut im Tor der Zürcher. 

Ein 3-Tore-Vorsprung müsste doch eigentlich reichen, müsste man meinen - aber die ZSC Lions kamen immer mehr ins Spiel und dadurch in der 52. Spielminute auch zum Tor durch Dario Trutmann zum 5:3. Zweieinhalb Minuten vor Schluss machte Goalie Ludovic Waeber einem zusätzlichen Feldspieler Platz - mit Erfolg! In der 59. Spielminute erzielte Captain Patrick Geering den Anschlusstreffer zum 5:4. 

Für die letzten 105 Sekunden konnten sich die SCRJ Lakers glücklicherweise aufraffen und verteidigten den knappen Vorsprung mit vollem Einsatz bis zur ersehnten Schlusssirene.

Nächste Spiele am Wochenende

Wichtige Spiele finden bereits am nächsten Wochenende statt. Am Freitag reisen die SCRJ Lakers ins Bündnerland zum HC Davos - und am Samstag empfängt das Team von Jeff Tomlinson den HC Ambri-Piotta. Vor allem gegen die Tessiner sind zwingend Punkte nötig, um den Vorsprung auf die hinteren Plätze auszubauen.

Telegramm:

SCRJ Lakers - ZSC Lions

SGKB Arena, Rapperswil-Jona
Schiedsrichter: Michael Tscherrig (86), Alex DiPietro (85); Matthias Kehrli (96), Marc-Henri Progin (90)
Tore: 02:02 Clark (Dünner, Cervenka) 1:0; 06:26 Schweri 2:0; 08:41 Clark 3:0; 23:20 Pedretti (Schäppi) 3:1; 24:07 Loosli (Wetter) 4:1; 33:01 Andrighetto (Lasch) 4:2; 41:32 Lehmann 5:2; 51:43 Trutmann (Hollenstein) 5:3; 58:15 Geering 5:4
Strafen: 3x2 Minuten gegen SCRJ Lakers; 5x2 Minuten gegen ZSC Lions.

SCRJ Lakers: Bader (Rochow); Profico, Egli; Jelovac, Vukovic; Maier, Sataric; Randegger; Moses, Cervenka, Clark; Eggenberger, Rowe, Lehmann; Wick, Dünner, Schweri; Loosli, Wetter, Forrer, Ness

ZSC Lions: Waeber (Flüeler); Marti, Noreau; Geering, Baltisberger; Berni, Trutmann; Meier; Andrighetto, Krüger, Hollenstein; Bodenmann, Sigrist, Lasch; Wick, Prassl, Rautiainen; Pedretti, Schäppi, Riedi; Diem

Sonja Hitz, SCRJ-Korrespondentin Linth24