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Leserbrief
Schmerikon
07.01.2026
06.01.2026 21:28 Uhr

«Schnellere» Weiche war zu teuer

Leser Federico Rossi (l.) schreibt als früherer stellvertretender Bahnhofvorstand Schmerikons über den Einbau von «Sparinfrastruktur» bei der Bahn.
Leser Federico Rossi (l.) schreibt als früherer stellvertretender Bahnhofvorstand Schmerikons über den Einbau von «Sparinfrastruktur» bei der Bahn. Bild: zVg/Kecko (Flickr, CC BY 4.0; Collage Linth24)
Trotz Weichenersatz im Bahnhof Schmerikon fahren die Züge nicht schneller. So bleibt eine Problematik, die Federico Rossi vor 25 Jahren als stellvertretender Bahnhofvorstand sah.

Leser Federico Rossi schreibt:

«Ich war vor etwa 25 Jahren stellvertretender Bahnhofvorstand in Schmerikon. Mein Chef, Walter Oberholzer, und ich haben uns bei der damaligen Planung des Umbaus schon für eine 90er-Weiche eingesetzt. Es war längst bekannt, dass später ein Doppelspurausbau erfolgen sollte. Es war auch klar, dass die 60er-Weiche, die damals anstelle einer 40er eingebaut wurde, dafür nicht genügte.

Unter Kostendruck zu ungenügender Anlage

Der Planer erklärte uns, dass es schlicht zu teuer wäre, schon eine 90er einzubauen. Das Problem war also 25 Jahre vorher bekannt, trotzdem hat man mutwillig unter Kostendruck eine ungenügende Anlage gebaut.

Sparen auch beim Bahnhof Uznach

Mit dem vierten Perron in Uznach war es dasselbe. Es wurde eine nur knapp genügende Anlage gebaut, ohne Kapazitätsreserve für künftige Ausbauten.»

Federico Rossi
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