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Uznach
04.07.2022
05.07.2022 09:13 Uhr

Gemeindepräsident Diego Forrer will nach Buchs SG

Gemeindepräsident Diego Forrer spricht während einer Bürgerversammlung in Uznach. (Archivbild)
Gemeindepräsident Diego Forrer spricht während einer Bürgerversammlung in Uznach. (Archivbild) Bild: Linth24
Nach etwas mehr als drei Jahren als Uzner Gemeindepräsident kündigt Diego Forrer an, dass er die Amtszeit womöglich nicht zu Ende führen wird. Er bewirbt sich um das Buchser Stadtpräsidium – auf März 2023.

Im April 2019 wählte die Uznacher Bevölkerung die Nachfolge von Gemeindepräsident Christian Holderegger, der nur zwei Jahre im Amt war. Die Wählerinnen und Wähler stimmten dann über Diego Forrer und Markus Spörri ab. Das Rennen gewann mit 764 Stimmen Diego Forrer (Mitte) vor dem Mitbewerber Spörri mit 554 Stimmen.

Nach kurzem Gastspiel hinterliess Holderegger grosse Brocken. Denken wir da nur an die Umfahrungsstrasse, Überbauung Areal Spinnerei, Neubau Migros, Konzept Streuli-Areal, Gestaltung Bahnhofareal, Alterskonzept usw. Der ehemalige Schulratspräsident, Kantonsrat und Geschäftsführer der Spitex Altstätten wusste genau, was er für ein grosses Spektrum in Uznach übernehmen sollte.

Weder Streitigkeiten noch Differenzen als Beweggrund

Per 30. Juni 2022 hat Diego Forrer nach knapp drei Jahren den Rücktritt als Gemeindepräsident von Uznach eingereicht. Rund 15 Jahre nach der Wahl hat Daniel Gut, Gemeindepräsident in Buchs SG, per 28. Februar 2023 seinen Rücktritt eingereicht. Nun möchte Forrer zurück in sein «Revier» und bewarb sich als neuer Stadtpräsident von Buchs SG.

Diego Forrer erwähnte in seinem Rücktrittsschreiben, dass keine Differenzen oder gar Streitigkeiten der Grund seien für einen Rücktritt. Er, wie seine Frau und Familie, sind im Herzen immer Rheintaler geblieben. Er wie seine Familie fühlen sich gut aufgenommen in Uznach. Er arbeite gerne als «Städtlipräsident».

Bei Nichtwahl in Buchs will Forrer in Uznach bleiben

Die Verlockung, eine grössere Gemeinde mit Stadtcharakter zu führen, reizt Forrer im Geheimen schon. Was macht er, wenn er nicht gewählt wird? «Dann bleibe ich gerne weiter in der Einrosenstadt. An Arbeit fehlt es keineswegs. Wenn die Uznacher Bevölkerung es wünscht, werde ich nochmals eine Amtsperiode als Uznacher Gemeindepräsident verbleiben.» Interessante Projekte, in den er gerne mitarbeite, sind in Uznach genügend vorhanden.

Werner Hofstetter, freier Mitarbeiter Linth24