Home Region Sport In-/Ausland Magazin Agenda
Uznach
03.05.2022

Uzner SVP zu Asylzentrum und Altersversorgung

Aus Sicht des Uzner SVP-Vorstands wäre ein Asylzentrum im ehemaligen Pflegezentrum Linthgebiet vermeidbar gewesen.
Aus Sicht des Uzner SVP-Vorstands wäre ein Asylzentrum im ehemaligen Pflegezentrum Linthgebiet vermeidbar gewesen. Bild: Linth24 / zVg
Hinsichtlich der Bürgerversammlung und der kürzlichen Infoveranstaltung zur Umnutzung des ehemaligen Pflegezentrums beratschlagte sich der Vorstand der SVP Uznach über die anstehenden Ortsgeschäfte.

Wenig zu diskutieren gab der ausgeglichene Jahresabschluss 2021, während man mit Erstaunen den GPK Bericht mit der offenen Rüge an den Gemeinderat zur Kenntnis nahm, worin auf das organisatorische und führungstechnische Manko im Schulbereich hingewiesen wird. Insbesondere da der Schulbetrieb fast ⅔ der jährlichen Steuereinnahmen verschlingt, erwartet die SVP Uznach vom Gemeinderat sowie dem neugewählten Schulrektor Felix Rüegg, umgehend eine solide Führungsstruktur sowie einen akzeptablen Betrieb wieder herzustellen.

Gesundheitszentrum hätte zeitig angepackt werden können

Betreffend die Umnutzung des ehemaligen Pflegezentrums in ein Asylantenheim zeigt der Uzner SVP-Vorstand nach wie vor wenig Verständnis, zumal dieser Schritt zu vermeiden gewesen wäre, hätte sich der Gemeindepräsident Diego Forrer mit seinem Rat zu gegebener Zeit des Themas ernsthaft angenommen. Die zeitige Umnutzung in ein Gesundheitszentrum hätte man schon vor Jahren in die Wege leiten können, insbesondere war man mit frühzeitigen Warnungen von diversen Seiten an den Rat gelangt. Als besonders tragisch gewertet wird der Umstand, dass Uznach zwar einen ausgewiesenen Eigenbedarf für die ältere Bevölkerung hat, nun jedoch ohne genügend Pflegeplätze dasteht.

Es war seit jeher der Standpunkt der Uzner Ortspartei, das Pflegezentrum zeitig durch einen professionellen Betreiber in ein Gesundheitszentrum mit Pflegeplätzen, betreutem Wohnen sowie Alterswohnungen umzuwandeln, während auch Büroräumlichkeiten für die regionale Spitex und Pro Senectute denkbar gewesen wären.

«Fachdialog Alter» als unnötiger Kostentreiber

Am Informationsanlass der FDP und SVP Uznach vom vergangenen April zeigten diese beiden Organisationen deutlich das umfangreiche und breit gefächerte Angebot für die Altersversorgung auf, weshalb die von der Gemeinde geschaffene Beratungsstelle «Fachdialog Alter» als unnötiger Kostentreiber angesehen wird. Der Gemeinderat wird aufgefordert, dieses befristete Pilotprojekt auch tatsächlich wieder zu beenden und die Altersversorgung den bewährten, professionellen Organisationen zu überlassen.

SVP Uznach, der Vorstand