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Gommiswald
09.04.2022
11.04.2022 09:20 Uhr

Video zum Solidaritätsmarsch fürs «Älpli»

Viele Menschen liefen am Samstagnachmittag durch Gommiswald, um ihre Solidarität mit der Älpli-Wirtin auszudrücken.
Viele Menschen liefen am Samstagnachmittag durch Gommiswald, um ihre Solidarität mit der Älpli-Wirtin auszudrücken. Bild: Markus Arnitz, Linth24
Am Samstagnachmittag trafen sich über 250 Menschen, um ihren Unmut gegen die Schliessung des Restaurant Älpli in Gommiswald kundzutun.

Bei wechselhaftem Wetter trafen sich am Samstag, dem 9. April 2022, mehr als 250 Menschen aus der ganzen Schweiz in Gommiswald. Im Zentrum des Anlasses stand die Entscheidung des Gommiswalder Gemeinderats, der Wirtin des Restaurants Älpli das Patent zur Führung des Gastbetriebes nicht mehr auszustellen. Grund dafür ist gemäss Gemeinderat der Verstoss der Wirtin gegen die Corona-Massnahmen.

Der Marsch, welcher von Gästen, Freunden und Bekannten der Wirtin Ramona Kessler organisiert wurde, zog zum Haus von Gemeindepräsident Peter Hüppi, um ihn um eine Stellungnahme zu bitten. Dieser liess seine Abwesenheit wegen politischer Aufgaben ausrichten.

Auf Anfrage von Linth24 äusserte sich Gemeindepräsident Peter Hüppi telefonisch: „Ich war an einer Fraktionssitzung des Kantonsrats. Ein Aufmarsch am privaten Wohnsitz eines Gemeindepräsidenten, wo sich die Familie mit Kindern aufhält, ist äusserst fragwürdig. Es geht nicht um eine private, sondern um eine Gemeinde-Angelegenheit, deshalb wäre eine Versammlung vor dem Gemeindehaus angebracht.“

  • Allen voran die Freiheitstrychler. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Viele Bürger:innen solidarisieren sich mit der Wirtin des Älpli. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Ein langer Zug von Unterstützenden. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Besammlung vor dem Haus des Gemeindepräsidenten Peter Hüppi. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Die Menge wartete jedoch vergeben auf den Gemeindepräsidenten. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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  • Zum Abschluss des Solidaritätsumzugs werden die Teilnehmer gratis verpflegt. Bild: Markus Arnitz, Linth24
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Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24