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Schänis
04.11.2021

Gleitschirmklub half bei der Alppflege ob Rufi

Am Hüsliberg oberhalb des Schänner Ortsteils Rufi wurden Dornenbüsche und Unkraut entfernt.
Am Hüsliberg oberhalb des Schänner Ortsteils Rufi wurden Dornenbüsche und Unkraut entfernt. Bild: Werner Jacober
35 Mitglieder des Gleitschirmklubs Glarnerland leisteten bei der Alpkorporation Rüttiberg erfolgreich einen Frondienst zur Pflege der Alpwiesen am Hüsliberg oberhalb Rufis.

Etwas überrascht war der Älpler Sepp Luchsinger zusammen mit den Mitgliedern der Alpkorporation Rüttiberg, als letzten Samstag der Gleitschirmklub Glarnerland mit 35 Mitgliedern zur jährlichen Fronarbeit erschienen ist. Dank dem Taxidienst von Thomas Jud standen die freiwilligen Helfer innerhalb von 20 Minuten am Einsatzort, wo diese mit Handschuhen und Heugabeln ausgerüstet wurden.

Den ganzen Morgen wurde der Hang oberhalb von Rufi von Dornenbüschen und Unkraut befreit. Es wurde geschnitten, herausgerissen und zusammengetragen, damit die Kühe auch im nächsten Jahr genug Futter finden.

Die Mitglieder der Alpkorporation haben die Gleitschirmpiloten immer wieder zu weiteren Ecken des Hanges geschickt, so dass kurz nach dem Mittag die Wiese von den Dornen befreit war.

Das Mittagessen wurde vom Älpler Sepp Luchsinger und seiner Familie zubreitet. Für jede helfende Hand gab es Wurst, Brot und Kaffee mit Kuchen.

Wegen Wind erstmals seit Jahren kein Rückflug

Beim Essen wurde vor allem die vergangen Gleitschirmsaison besprochen. Der Gleitschirmklub Glarnerland hat einmal mehr die sehr guten Resultate der letzten Jahre bestätigt und sicherte sich unter 94 teilnehmenden Klubs den dritten Platz.

Nach dem Essen konnten die Gleitschirmpiloten wegen des zu starken Windes zum ersten Mal seit Jahren den Rückweg nicht in der dritten Dimension bewältigen, sondern durften aus dem Bus die leuchtenden Herbstfarben am Hüsliberg bestaunen.

  • Eine schöne Aussicht auf das Nebelmeer über der Linthebene. Bild: Werner Jacober
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  • Gruppenbild der 35 Mitglieder des Gleitschirmklubs Glarnerland, die am Frondienst teilnahmen. Bild: Werner Jacober
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  • Mit Heugabeln ausgerüstet wurde an steilen Hängen gearbeitet. Bild: Werner Jacober
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  • Es wurde geschnitten, herausgerissen und zusammengetragen, damit die Kühe nächstes Jahr genug Futter finden. Bild: Werner Jacober
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Gabi Jacober, Gleitschirmklub Glarnerland