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Kultur
20.10.2021
20.10.2021 10:29 Uhr

Tschudi – Manet – van Gogh: Kunst im Museum

Am 26. Oktober geht es um Hugo von Tschudi (l.), der sich für Künstler wie Manet und van Gogh (r.) einsetzte.
Am 26. Oktober geht es um Hugo von Tschudi (l.), der sich für Künstler wie Manet und van Gogh (r.) einsetzte. Bild: Porträt Tschudi C.v. Dühren, Berlin (1895) / © Édouard Manet Wintergarten / zVg
In der Alten Fabrik Rapperswil geht Christoph Steiner im Gespräch mit Kunsthistoriker Dr. Rudolf Koella der Persönlichkeit Hugo von Tschudis nach, der die Kunstwelt bis heute prägt.

Hugo von Tschudis Einsatz für Künstler wie Manet, Cézanne oder van Gogh prägt die Museumslandschaft bis heute und inspirierte Sammler weltweit bis hin zu Emil Bührle, dessen Sammlung ab dem 9. Oktober 2021 im neueröffneten Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich zu sehen ist.

Seine Person selber ist etwas in Vergessenheit geraten: Hugo von Tschudi, Direktor der Nationalgalerie zu Berlin von 1896-1909. Geboren 1851 südöstlich von Wien, heimatberechtigt in Ennenda/Glarus, besuchte er ab 1860 die Schulen und das Gymnasium in St.Gallen und wurde von seinem Onkel Friedrich, dem späteren Bildungsdirektor, geformt.

Vor dem ersten Weltkrieg zählte Tschudi zu den bedeutendsten Personen der internationalen Kunstwelt. Er krempelte das Museum in stetiger Auseinandersetzung mit Kaiser Wilhelm II. um, kaufte Gemälde französischer Impressionisten, bewertete die deutsche Malerei des 19. Jh. neu und sortierte akademische Historienbilder aus.

Roman als Ausgangspunkt der Wiederentdeckung

Als Ausgangspunkt der Wiederentdeckung dient der im Frühjahr 2020 erschienene Roman «Tschudi» von Mariam Kühsel-Hussaini. Die in Berlin lebende Autorin, wurde in Kabul geboren und entstammt einer traditionsreichen afghanischen Kalligraphie Dynastie.

Im Gespräch mit Dr. Rudolf Koella, Kunsthistoriker, Kurator und Spezialist für Malerei der Moderne, folgt Christoph Steiner den Spuren der Persönlichkeit Hugo von Tschudis.

Kurzinfo

Anlass: Tschudis moderne Kunst (Gespräch)
Termin: Dienstag, 26. Oktober 2021, 19:30 bis 21:45 Uhr
Ort: Alte Fabrik, Klaus-Gebert-Strasse 5, 8640 Rapperswil
Reservation: office@alte-fabrik.ch / Tel. 055 225 74 74
Vorverkauf: www.eventfrog.ch
Preise: CHF 15 / CHF 10 (ermässigt)
Bemerkung: Zutritt mit Covid-Zertifikat & amtlichem Ausweis

Gebert Stiftung für Kultur