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Sport
11.10.2021

Die Flames sind definitiv in der Liga angekommen

Aktuelles Mannschaftsbild des Herren-Teams 1 der Jona-Uznach Flames.
Aktuelles Mannschaftsbild des Herren-Teams 1 der Jona-Uznach Flames. Bild: Jona-Uznach Flames
In der Doppelrunde vom Wochenende entschieden die 1. Liga-Herren der Jona-Uznach Flames das Auswärtsspiel bei Pfannenstiel Egg 5:4 nach Verlängerung, verloren aber daheim gegen Limmattal 4:7.

Das junge Flames-Team hatte in den ersten Meisterschaftsrunden der 1. Liga Lehrgeld bezahlen müssen. Doch nun scheinen die Jona-Uzner definitiv in der Liga angekommen zu sein. Jedenfalls lieferten sie den beiden Spitzenteams, auf die sie trafen, ausgeglichene und spannende Spiele.

Nach Timeout zwei Tore aufgeholt

Am Samstag hatte das junge Flames-Team beim drittklassierten Pfannenstiel Egg anzutreten. In den ersten 20 Spielminuten vermochte Sven Wellauer die Egger Führung auszugleichen. Desgleichen im zweiten Drittel: Ilija Svoboda glich erneut eine Führung der Gastgeber aus.

Bis zur 50. Minute legten die Gastgeber sogar zwei Treffer vor, doch auch dies brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Nach dem von Trainer Jukka-Pekka Kinnunen und seinem Betreuerteam genommenen Timeout zeigten die Flameser grossen Kampfgeist und konnten bis Drittelsende durch Henry Mattsson und Silvan Liechti wieder ausgleichen.

In der Verlängerung kam es sogar noch besser: Svoboda sorgte bereits in der ersten Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends für den Gewinn des Zusatzpunktes für die Jona-Uznach Flames.

Das Spiel im Mitteldrittel vergeben

Am Sonntag war mit Unihockey Limmattal ein weiteres Spitzenteam in der Joner Grünfeldhalle zu Gast. Erneut wehrten sich die Flames tapfer. Vor 104 Zuschauern waren diesmal sie es, die durch Philipp Köpfli in Führung gehen konnten. Den Ausgleich konterten die Platzherren in der 23. Minute in Unterzahl durch Joel Jenny. Noch in der gleichen Überzahl konnten die Gäste das Score aber 30 Sekunden später wieder ausgleichen.

In der Folge zog Limmattal bis zum Ende des zweiten Drittels auf 2:5 aus Flames-Sicht davon. Diesen Vorsprung konnten die Gäste zunächst noch um zwei Tore ausbauen, ehe die Gastgeber zur Aufholjagd ansetzten: Henry Mattsson und Nicola Federli konnten zum Schlussresultat von 4:7 verkürzen.

Fazit des Wochenendes: Die Jona-Uznach Flames scheinen sich nun gefunden zu haben und können auch den Spitzenteams der Gruppe Paroli bieten.

Ein Saison-Höhepunkt steht demnächst bevor

Am nächsten Wochenende ist das Team spielfrei, dafür steht am 23. Oktober ein absoluter Saison-Höhepunkt bevor: Die Jona-Uznach Flames treffen um 18 Uhr in der Sporthalle Grünfeld Jona auf den NLA-Spitzenclub Rychenberg Winterthur.

Und tags darauf empfangen sie ebenfalls um 18 Uhr in der Turnhalle Rain die Red Lions Frauenfeld zum nächsten Meisterschaftsspiel.

Pascal Spalinger, Jona-Uznach Flames