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Eishockey
13.11.2020
15.11.2020 06:09 Uhr

Die SCRJ Lakers sind zurück!

Erfolgreiches Comeback nach der Quarantäne: Die SCRJ Lakers gewinnen gegen Fribourg-Gottéron mit 4:1. Bild: Thomas Oswald (Archiv).
Nach längerer Pause melden sich die SCRJ Lakers zurück und gewinnen zu Hause in der SGKB Arena gegen Fribourg-Gottéron mit 4:1.

3 Wochen ist es her seit dem letzten Meisterschaftsspiel der SCRJ Lakers (3:2 n.V. gegen die SCL Tigers). Aufgrund positiven Covid-19-Fällen musste die ganze Mannschaft und Staff Ende Oktober in Quarantäne - und da auch andere Clubs vor dem Covid-Virus nicht geschützt sind (HC Lausanne in Quarantäne), verzögerte sich die Rückkehr der Rosenstädter nochmals um ein paar Tage. 

Sind die SCRJ Lakers nach einer so langen Pause überhaupt bereit für einen Ernstkampf? Kann die Mannschaft von Jeff Tomlinson an die erfolgreiche Resultate anknüpfen? - Ja, und ja! 

Verhaltener Start

Zu Beginn der Partie deutete noch nichts auf eine Überlegenheit der SCRJ Lakers hin, im Gegenteil! Beide Mannschaften starteten verhalten ins Spiel. Mit Killian Mottet war es vor allem Fribourg-Gottéron, die immer wieder gefährlich vor dem SCRJ-Torhüter Noël Bader auftauchten. Der Lakers-Schlussmann zeigte aber in jeder Situation eine souveräne Leistung und war massgebend am Erfolg beteiligt. 

Dank Moses & Rowe in Führung

Die Anzahl der Chancen der SCRJ Lakers im ersten Drittel konnte man an einer Hand abzählen. Ins zweite Drittel starteten die Gastgeber dafür gleich erfolgreich: Steve Moses schiesst auf das gegnerische Tor und Gottéron-Goalie Connor Hughes liess den Puck über die Schulter gleiten. 1:0 für die SCRJ Lakers. 

In der 35. Spielminute konnte Andrew Rowe die Führung gar noch ausbauen. Nach einem satten Schuss von der blauen Linie standen Rowe und Moses vor dem Tor bereit für den Nachschuss. Der Lakers-Captain reagierte am schnellsten und brachte den Puck ins gegnerische Tor zum 2:0. 

Endlich wurde das Spiel etwas offensiver, denn nur ein paar Sekunden später tauchte Julien Sprunger alleine vor dem SCRJ Tor auf. Noël Bader aber zeigte einmal mehr, was er drauf hat, und machte auch diese Chance von Fribourg zunichte. Im Gegenzug bekam Roman Cervenka die Chance auf das 3:0, er traf aber nur das Aussennetz.

Vorsprung ausgebaut

Im dritten Spielabschnitt konzentrierten sich die SCRJ Lakers vor allem auf die Defensive. Das bedeutet aber nicht, dass man keine weiteren Tore erzielen kann. In der 51. Spielminute musste Yannick Herren wegen Behinderung auf die Strafbank. Die Rosenstädter benötigten gerade mal 38 Sekunden für den Torerfolg. Leandro Profico schoss von der blauen Linie und erzielte das 3:0 in Überzahl. Das Zuspiel kam von Roman Cervenka und Andrew Rowe. 

Völlig überraschend erzielten die Gäste durch Andrey Bykov doch noch ein Tor (52. Spielminute). Die SCRJ Lakers liessen sich davon aber nicht einschüchtern und konzentrierten sich weiter auf ihr Spiel. In der 56. Spielminute war es erneut Andrew Rowe, der im Powerplay das 4:1-Schlussresultat erzielte.

Konzentriert verteidigen und vorne die Chancen verwerten - es hört sich so einfach an.. heute ist es definitiv aufgegangen. Schon morgen Abend bietet sich den SCRJ Lakers die nächste Gelegenheit. Dann treten die Rosenstädter auswärts gegen den EV Zug an.

Telegramm:

SCRJ Lakers - HC Fribourg-Gottéron

SGKB Arena, Rapperswil-Jona: 50 Zuschauer
Schiedsrichter: Alex DiPietro (85), Manuel Nikolic (3); Georges Huguet (18), Steve Wermeille (17)
Tore: 22:42 Moses 1:0; 34:00 Rowe 2:0; 50:43 Profico (Cervenka, Rowe) 3:0; 51:59 Bykov (Aebischer, Jecker) 3:1; 55:09 Rowe (Profico, Moses) 4:1
Strafen: 3x2 Minuten gegen SCRJ Lakers; 3x2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.

SCRJ Lakers: Bader (Nyffeler); Profico, Jelovac; Randegger, Egli; Maier, Sataric; Dufner, Vukovic; Eggenberger, Cervenka, Clark; Lehmann, Rowe, Moses; Lhotak, Dünner, Wick; Rehak, Wetter, Forrer.

Fribourg-Gottéron: Hughes (Terrier); Jecker, Sutter; Chavaillaz, Gunderson; Abplanalp, Aebischer; Kamerzin, Bougro; Herren, Schmid, DiDomenico; Mottet, Desharnais, Brodin; Jörg, Walser, Rossi; Bykov, Marchon, Sprunger.

Sonja Hitz - SCRJ-Korrespondentin Linth24