Rapperswil-Jona
03.12.2019
03.12.2019 13:31 Uhr

Auch SVP für Steuersenkung

Die SVP Rapperswil-Jona befürwortet den FDP-Antrag auf Steuersenkung an der Bürgerversammlung.

Der Vorstand der SVP Rapperswil-Jona befürwortet den Antrag auf Steuersenkung aufgrund der guten Finanzlage der Stadt. Sonst wird das Budget sowie die Trainingshallen für die Sportvereine und den Ergänzungsbau beim Hanfländer Schulhaus befürwortet.

Der Vorstand der SVP empfiehlt seinen Mitgliedern, an der Bürgerversammlung den Antrag der FDP auf eine Steuerfusssenkung um drei Prozent zu unterstützen. Die Finanzlage der Stadt ist derart gut, dass die bestehenden Reserven genügen und auch spätere kleinere Ergebnisse verkraften würden. Auch nach einer Reduktion des Steuerfusses um drei Prozentpunkte präsentiert sich die Finanzlage immer noch hervorragend. Ansonsten soll das Budget von 159 Millionen Aufwand gutgeheissen werden.

Die Investitionen von je 1,5 Millionen Kostenzuschuss für die beiden Trainingshallen im Grünfeld bedeuten eine Investition für die Jugend der beiden Sportvereine im Eishockey und Unihockey. Auch der jährliche Betriebskostenbeitrag ist unbestritten.

Der Erweiterungsbau bei der Schulanlage Hanfländer soll die prekären Platzverhältnisse für die Zukunft der Bildungsstätte verbessern. Auch dies ist ein Investment für die Jugend und deren Bildung.

Umstrittene Steuersenkung - kein Probleme für Bauten

An der Bürgerversammlung am Donnerstag wird insbesondere die Steuersituation zu reden geben. Die SVP unterstptzt die FDP Forderung nach einer Senkung um 3 Prozentpunkte. SP, CVP und Grünliberale sind nicht dafür. Die Grünenhaben sich noch nicht geäusert. Hier wird es entscheidend sein, wer mehr Publikum mobilisieren kann.

Ohne grössere Diskussionen durchgewunken werden vermutlich die beiden Sporthallen der SCRJ Lakers und der Jona-Uznach Flames. Hier wird es lediglich Fragen zur Finanzierung durch Private und die Kosten für die Stadt bei den Betriebskosten geben.

Gänzlich unbestritten ist der Erweiterungsbau im Schulhaus Hanfländer. Dies könnte der erste Abstimmungserfolg für den neuen SP-Stadtrat Luca Eberle werden. Er würde damit von den Arbeiten seines Vorgängers Thomas Rüegg profitieren.

Mario Aldrovandi, Linth24
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