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Gommiswald
26.09.2020
25.09.2020 21:17 Uhr

Aufatmen für 4-Millionen-Projekt: Keine Altlasten

Die Bauvisiere für das kombinierte Gemeinde-Feuerwehrhaus sind gestellt. Baubeginn könnte 2021 sein. (Bild: Über üs)
Die Bauvisiere für das kombinierte Gemeinde-Feuerwehrhaus sind gestellt. Baubeginn könnte 2021 sein. (Bild: Über üs)
Im Sommer war unklar, ob das neue Gemeindehaus mit Feuerwehrdepot in Gommiswald wegen des belasteten Baugrunds gebaut werden kann. Nun kommt Entwarnung vom Kanton.

Im Baugrund am Gommiswaldner Dorfplatz waren Hinweis auf Altlasten festgestellt worden. In der Folge ordnete der Kanton das betreffende Gelände unter den belasteten Standorten ein und sistierte das Neubauprojekt vorläufig (Linth24 berichtete).

Die Weiterführung des 4-Millionen-Projekts hing nicht zuletzt von den Befunden einer vertieften Untersuchung des Baugrunds und der dortigen Belastungen ab. Wie die Linth-Zeitung berichtet, gab der Kanton nun Entwarnung: Der Standort sei nur mit Abfällen belastet, jedoch nicht mit sanierungsbedürftigen Altlasten. Somit ist ein Bau dort grundsätzlich möglich, unter Einhaltung gewisser Auflagen.

Gegenüber der Linth-Zeitung gibt sich Gemeindepräsident Peter Hüppi erleichtert: «Ich davon aus, dass wir damit einen grossen Schritt weiter sind.» Da das belastete Aushubmaterial fachgerecht entsorgt werden müsse, rechne er mit Mehrkosten in unbekannter Höhe. Hüppi rechnet mit der Baubewilligung bis Ende 2020. Der Baubeginn dürfte dann im Frühling 2021 sein – ein Jahr später als geplant.

Redaktion Linth24