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Gommiswald
22.08.2020
22.08.2020 11:11 Uhr

4 Millionen vergebens? Altlasten plagen Gommiswald

Die Bauvisiere für das kombinierte Gemeinde-Feuerwehrhaus sind gestellt. Ob gebaut werden kann, ist völlig offen (Bild: Über üs).
Die Bauvisiere für das kombinierte Gemeinde-Feuerwehrhaus sind gestellt. Ob gebaut werden kann, ist völlig offen (Bild: Über üs).
Gommiswald plant ein neues Gemeindehaus mit Feuerwehrdepot. Doch wie die Linth-Zeitung schreibt, stellt der Kanton das Projekt wegen des belasteten Baugrunds in Frage.

Für vier Millionen Franken sollen am Gommiswaldner Dorfplatz ein neues Gemeindehaus und ein Feuerwehrdepot entstehen. Baubeginn wäre im Frühling 2020 gewesen.

Nachdem jedoch Altlasten im Boden festgestellt worden waren, wurde stattdessen die Parzelle genauer analysiert. Der Kanton hat das betreffende Land unter den belasteten Standorten eingeordnet und das Projekt auf Eis gelegt. Die Gemeinde hat das Vergabeverfahren für die Erdarbeiten abgebrochen.

Abhängig von technischem Bericht

Laut der Linth-Zeitung ist die Fortsetzung des Bauprojekts abhängig vom technischen Bericht, der gerade für das kantonale Umweltamt erstellt wird. Gemeindepräsident Peter Hüppi hofft auf einen Entscheid des Kantons bis im Herbst.

Verschiedene Szenarien seien denkbar: Vielleicht können die Altasten im Boden bleiben oder sie müssen entfernt und fachgerecht entsorgt werden. Im schlimmsten Fall kann dort gar nicht gebaut werden und ein neuer Standort ist nicht in Sicht. Hüppi: «Das wäre ein Scherbenhaufen.»

Redaktion Linth24