Amden
22.05.2019

ZUFRIEDENE SPITEX LINTH

Kritik an der Bürokratisierung, schwarze Zahlen, ein neues Video und ein flottes Unterhaltungsprogramm prägten die Hauptversammlung der Spitex Linth.

Die Spitex Linth mit Sitz in Kaltbrunn ist ein gemeinnütziger Verein der im Auftrag der Gemeinden Uznach, Gommiswald, Kaltbrunn, Benken, Schänis, Weesen und Amden Hilfe und Pflege zu Hause sichert. Als nichtgewinnorientierte Organisation finanziert sich die Spitex Linth über Dienstleistungen, Beiträge der öffentlichen Hand, Mitgliederbeiträge Spenden und Legate. 57 qualifizierte Fachkräfte, diplomierte Pflegerinnen und Pfleger arbeiten vom Stützpunkt Kaltbrunn aus.

Grosser Einsatz – viel Bürokratie

An der ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Mai 2019 in der Aula des OSZ Uznach durfte Präsident Peter Göldi 112 Mitglieder begrüssen. Er stellte fest, dass ein einsatzfreudiges Team 461 Klienten betreut. Göldi attestierte dem ganzen Team ein ausgesprochen gutes Einvernehmen mit Spital, Kliniken, Heimen und Ärzten.

Er stellte aber auch fest, dass die Betreuung der Klienten immer schwieriger wird. Dafür verantwortlich seien nicht die Pflegenden, sondern es sei der «Büroapparat», der zeitraubend und hinderlich sei. Dies bestätigte auch die Geschäftsführerin Christine Schnyder. Sie schätzt es, dass die Spitex Linth als Ausbildungsbetrieb anerkannt wird. Der Austausch mit dem Spital Linth sei sehr wertvoll.

Schwarze Zahlen und neues Video

Yvonne Moos gab Auskunft über den positiven Finanzabschluss. Dazu beigetragen haben die rund 2200 Mitglieder. Zugestimmt wurde dem Jahresbeitrag von 30 Franken. Premiere feierte ein neues Video. In einem sehenswerten Imagefilm wird die Spitex Linth und ihre Dienstleistungen vorgestellt.

Fröhliche Unterhaltung

Nach den eher trockenen Informationen lud die Spitex Linth die Versammlungsbesucher zu einer musikalischen Reise ein. Peter und Regula Born boten musikalisch-szenisches Entertainment mit Gesang und Marionetten-Show. Es war eine wunderbare Mischung, ein fröhliches Unterhaltungsprogramm. Der ausgebildete Tenor lud zu einer Weltreise mit den schönsten musikalischen Evergreens ein. Die bekannten Lieder wurden begleitet vom hölzernen Matthias, der nie um einen Spass verlegen war.

Werner Hofstetter