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Sport
17.06.2022

Feldschiessen: Petrus muss ein Schütze sein

Die SiegerInnen mit den Fahnenträgern ihrer Sektionen: (mit Kopfkranz v.l.n.r.): Max Lösch, Jacqueline Belfiore, Hubert Raymann, Peter Bachmann, Rahel Gmür, Peter Gmür, Fabienne Räber, Maksim Petti und Norea Schmucki. Es fehlen: David Efrem und Marc Zimmermann.
Die SiegerInnen mit den Fahnenträgern ihrer Sektionen: (mit Kopfkranz v.l.n.r.): Max Lösch, Jacqueline Belfiore, Hubert Raymann, Peter Bachmann, Rahel Gmür, Peter Gmür, Fabienne Räber, Maksim Petti und Norea Schmucki. Es fehlen: David Efrem und Marc Zimmermann. Bild: Paul Serwart
Der Regionalschützenverband See-Gaster führte vom 10. bis 12. Juni 2022 bei bestem Wetter das Eidgenössische Feldschiessen. 668 TeilnehmerInnen frönten dem Schiesssport und der Geselligkeit.

Am offiziellen Schiesswochenende des Eidgenössischen Feldschiessens standen landesweit 103'672 Menschen in einem der unzähligen gut organisierten Schiessstände und absolvierten ihre Programme. Auch der Regionalschützenverband See-Gaster (RSV See-Gaster) richtete unter strahlend blauem Himmel für insgesamt 668 Schützinnen und Schützen den Traditionsanlass aus.

Vom 10. bis 12. Juni 2022 war in den Schützenständen Wilen Kaltbrunn, Cholloch Ricken, Buchwald Uznach und Grunau Rapperswil-Jona viel los. Die Schützenvereine Kaltbrunn und Walde-St.Gallenkappel sowie der Pistolenclub Uznach und der Pistolen-Club Jona-Rapperswil richteten für den RSV See-Gaster das Feldschiessen für die Gewehr- und Pistolenschützen und -schützinnen aus. An allen Standorten war, wie es Präsident Erwin Reichenbach am Absenden in Kaltbrunn verkünden durfte, ein gut organisierter Schiessbetrieb anzutreffen.

Hauptverantwortlich für den reibungslos durchgeführten Grossanlass bei uns in der Region war einmal mehr Ruedi Müller als Feldschiessen-Chef. Aber auch zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass dem Sport und der Geselligkeit fair und freudig gefrönt werden konnte. Denn jedes Jahr bietet der Anlass auch nichtlizenzierten Personen die besondere Gelegenheit, sich an der 300m-Scheibe (Gewehr) oder der 25 bzw. 50m-Scheibe (Pistole) zu versuchen. So durften denn auch Teilnehmende aller Alterskategorien von Jahrgang 1929 bis 2012 verzeichnet werden!

Goldkränze für die Sektionen Jona-Rapperswil und Amden

Den Abschluss des dreitätigen Schiesssport-Events markiert jeweils das Absenden am Sonntagabend. Auch dieses geriet – Petrus sei Dank – im Schützenstand Wilen in Kaltbrunn am Sonntagabend zum wahren Sommerfest.

Sport und Sommerlaune (l.): Im Schiessstand Wilen in Kaltbrunn fand das Absenden statt. Erich Hagmann vom Kantonalverband und Erwin Reichenbach vom RSV See-Gaster richten Worte an die TeilnehmerInnen. Bild: Paul Serwart

Präsident Erwin Reichenbach durfte zahlreiche Gäste begrüssen, insbesondere den Kaltbrunner Gemeinderat Roman Zahner, Kantonalpräsident Walter Gartmann und auch Erich Hagmann, der auf kantonaler Ebene für alle Belange des Feldschiessens verantwortlich ist. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Musikverein Eintracht Kaltbrunn unter der Leitung von Stefan Zindel, den passenden optischen Hintergrund lieferten die bunten Vereinsfahnen der teilnehmenden Schützenvereine.

Nach den ersten Worten des Rückblicks auf den gelungenen Anlass schritt Ruedi Müller zu den Ehrungen. Für die Teilnahme an der siebten Feldmeisterschaft durften Pius Bachmann aus Rapperswil und Albin Gmür aus Amden geehrt werden. Bei den Pistolenschützen 25/50m erhielten der Pistolen-Club Jona-Rapperswil für den höchsten Sektionsdurchschnitt (169.183 Punkte) den Goldkranz. Ebenso durften bei den 300m-Gewehrschützen die Schützen Amden den Goldkranz für 67.075 Punkte mit nach Hause nehmen.

Strahlende Schützenkönige und Schützenköniginnen

Bei den Pistolenschützen wurde David Efrem (Pistolen-Club Jona-Rapperswil) mit 176 Punkten Schützenkönig. Als Damensiegerin durfte Jacqueline Belfiore, die Präsidentin des Pistolen-Clubs Jona-Rapperswil, ebenfalls mit 176 Punkten als Siegerin ausgerufen werden. Elitesieger wurde mit 175 Punkten Marc Zimmermann (Pistolenclub Uznach). Max Loesch vom Pistolen-Club Jona-Rapperswil erreichte 172 Punkte und wurde Veteranensieger. In der Kategorie U21 schwang Fabienne Räber (Pistolenclub Uznach) mit 160 Punkten obenaus und wurde Jugendsiegerin.

Bei den 300m-Schützen wurde Peter Gmür (Schützen Amden) mit 71 Punkten Schützenkönig. Peter Bachmann, ebenfalls Schützen Amden, bekam den Titel als Elitesieger (71 Punkte). Damensiegerin auf der 300m-Scheibe wurde Rahel Gmür vom Schützenverein Weesen – ebenfalls mit 71 Punkten. 70 Punkte erreichte Hubert Raymann (Schützenverein Walde-St.Gallenkappel) als Veteranensieger.

Auch der Nachwuchs schoss erfolgreich mit dem Gewehr. So durften sich mit 67 Punkten Maksim Petti (Schützenverein Schmerikon) bei den U21 als Jungschützensieger und Norea Schmucki (Schützenverein Weesen) mit 66 Punkten bei den U17 als Jungschützensiegerin auszeichnen lassen.

Last but not least wurde Karl Thoma für seine Treue zum Feldschiessen und seine Treffsicherheit ausgezeichnet. Sage und schreibe 50 Kränze durfte er am Gewehr und 53 an der Pistole über all die Jahre und Jahrzehnte gewinnen!

Chapeau diesem unermüdlichen Teilnehmer und allen anderen Schützinnen und Schützen, die das Eidgenössische Feldschiessen 2022 einmal mehr zum grössten Schützenfest der Welt gemacht haben.

Regionalschützenverband See-Gaster