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Schmerikon
04.11.2021

Gewerbeverein macht Druck für Entlastungsstrasse Allmeind

Anschluss Allmeind zur Autobahn: Punkt 1 bis 2.
Anschluss Allmeind zur Autobahn: Punkt 1 bis 2. Bild: a15-gaster.ch
Der Industrie- und Gewerbeverein Schmerikon sammelt Unterschriften dafür, dass die Gemeinde bei der Bürgerschaft einen Projektierungskredit für den Bau der Entlastungsstrasse Allmeind beantragt.

Die SBB wird mit dem Fahrplanwechsel Dezember 2023 die Doppelspur Uznach-Schmerikon in Betrieb nehmen. Dies bedeutet eine verlängerte Schliesszeit des Bahnübergangs Allmeindstrasse auf mindestens 8 Minuten. Es wird mit Rückstaus bis zur Autobahnein- und -ausfahrt gerechnet. Auch die Zufahrtsmöglichkeiten für Blaulichtorganisationen werden dadurch eingeschränkt. 

A15 Gaster Projekt noch nicht definitiv gesichert

Die Entlastungsstrasse in Schmerikon ist Teil des Projekts A15 Gaster. Mit der Fertigstellung des Schmerkner Abschnitts wird aber frühstens im Jahr 2030 gerechnet. Das A15 Gaster Projekt ist aber noch nicht definitiv gesichert. Mit der Abstimmung zum Teilprojekt in Uznach im Herbst 2022 steht oder fällt das ganze Projekt. Ohne Projekt wird der Kanton auch das Teilprojekt in Schmerikon nicht an die Hand nehmen.

Der IGV will nun unabhängig vom Bürgerentscheid in Uznach das Schmerkner Teilprojekt vorantreiben. Sollte Uznach das Projekt ablehnen, können die Schmerkner ihr Projekt selbständig weiterverfolgen. Falls das A15 Gaster Projekt umgesetzt wird, solle man dem Kanton die bereits getätigten Auslagen in Rechnung stellen.

Unterschriftensammlung des Gewerbevereins

Der Industrie- und Gewerbeverein Schmerikon hat Ende Oktober begonnen, Unterschriften für eine Volksmotion zu sammeln. Schmerkner Stimmberechtigte sollen unterschreiben, dass die Politische Gemeinde Schmerikon bei der Bürgerschaft einen Projektierungskredit für den Bau der Entlastungsstrasse Allmeind beantragt. Der Abgabeschluss dafür ist am 30. November 2021.

8716.ch