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Fussball
02.07.2021
03.07.2021 06:16 Uhr

Rappi im Tal der Tränen

Im Public Viewing Rapperswil-Jona: mitgefiebert und mitgelitten.
Im Public Viewing Rapperswil-Jona: mitgefiebert und mitgelitten. Bild: Linth24
So verrückt kann nur Fussball sein! Rückstand, Aufholjagd, Verlängerung, Penaltyschiessen – und was am Montag so toll geendet hat, löst sich am Freitag in Tränen auf. Auch in Rapperswil-Jona.

Was für ein emotionales Fussball-Spiel: vom grossen Jubel am Montag zum Tal der Tränen am Freitag. Die Schweiz scheidet im EM-Viertelfinale gegen Spanien aus. 

Beim Public Viewing in Rapperswil-Jona gingen die Emotionen auch dieses Mal hoch, ein Wechselbad der Gefühle. Bei einem Spiel, das bis zum Penaltyschiessen offen blieb. Doch dieses Mal war das Glück nicht der Schweiz, sondern dem Gegner hold: Spanien qualifiziert sich fürs Halbfinale, während die Schweiz die Koffer packen und heimreisen muss.

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Das Public Viewing Zelt war voll, die Stimmung ausgelassen und hoffnungsvoll. 500 gutgelaunte und zufriedene Fussballfans, das hat die stark kämpfende Mannschaft im Spiel gegen Frankreich erreicht. Die hohen Erwartungen waren deshalb berechtigt. In der 8. Minute kam dann aber bereits der Dämpfer durch das Goal der Spanier. Die Schweizer liessen sich nicht beirren, zogen ihr Ding durch.

  • Die Jungs aus Rüti: „Wir leiden und feiern zusammen.“ Bild: Linth24
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  • Ein Tisch aus Rappi: „ Cheibe gueti Schtimmig da inne!" Bild: Linth24
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  • Fabian Villiger und Christoph Kamber von RedSpark. Diesen beiden Event-Titanen verdanken die Rapperswiler das tolle Public Viewing. Bild: Linth24
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  • Mia, Steffi und Noelle aus Rapperswil: „Los, Nati, zämerisse und das Spiel gwünne!“ Bild: Linth24
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  • „Für die Nati werfen wir uns immer in Schale“. Luca, Rico und Yannic. „Ume simmer!“ Bild: Linth24
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  • 4 Schwestern, Celina, Marisa, Nicole und Corina mit einem Kollegen: „Toll, miteinander zu feiern. Wir haben Mädelsabend ohne Typen.“ Bild: Linth24
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  • Dem Gastro Team gebührt ein tolles Dankeschön! Bild: Linth24
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  • Martin und Andreas haben den Überblick auf der Leiter. Bild: Linth24
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  • Nadine (l.) und Sherine: «An der Nati gefallen uns die knackigen Männer.» Bild: Linth24
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  • Security Silvan: «Die Leute haben sich nicht immer im Griff.» Bild: Linth24
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Nach der Pause sah man eine Nati, die noch einen Gang raufschalten konnte. Fighten um jeden Ball, das Fussballfeld wurde zum battle field: Ausgleich durch Shaqiri in der 68. Minute. Neun Minuten später bekommt Remo Freuler eine umstrittene rote Karte und musste vom Feld. Die Stimmung im Zelt blieb ausgelassen, die Euphorie hielt bis zum Ende der Nachspielzeit an.

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Die Achterbahn der Gefühle folgte dann mit dem Penaltyschiessen. Man kann sich den Druck, dem die Spieler ausgesetzt sind, nicht mal annähernd vorstellen. Und wie sich in all diesen Situationen jeweils zeigt, spielt nicht nur das Können, sondern auch Glück eine Rolle. Am Schluss hiess es 1:3 nach Penaltyschiessen (1:1 n.V.). Auch wenn es diesmal nicht klappte, so darf diese Mannschaft doch mächtig stolz auf ihre Leistung sein. So blieb man auch in Rapperswil-Jona trotz etwas gedämpfter Stimmung mit guten Gefühlen zurück.

Zum Matchbericht hier.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24