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Fussball
17.06.2021
17.06.2021 10:16 Uhr

Rappi-Jona leidet mit wie die Schweiz verliert

Die Fans warten gespannt auf den Anpfiff: Für die Nati wirft man sich auch mal gerne mal in Schale.
Die Fans warten gespannt auf den Anpfiff: Für die Nati wirft man sich auch mal gerne mal in Schale. Bild: Linth24
Beim Public Viewing in Rapperswil-Jona richteten sich am Mittwochabend 300 Augenpaare gebannt auf die Leinwand. Genützt hat es leider nichts – die Schweizer Nati verlor gegen Italien ohne Feuer 0:3.

Schweiz gegen Italien. Ein Klassiker für jedes Fussballerherz. Linth24 war im Public Viewing in Rapperswil live dabei. Das ganze Zelt war schon lange vor Spielbeginn gut besetzt. Kein Wunder, ist doch ein EM-Spiel gegen Italien Garant für Adrenalinschübe auf beiden Seiten. Viele Fussballfans mussten leider draussen bleiben, denn die BAG-Vorschriften lassen nur 300 Zuschauer zu. «Endlich mal wieder draussen und mit Anderen zusammen etwas erleben», freuten sich die eingelassenen Besucher.

Jubel und Ernüchterung

Die Spannung wuchs nach Spielbeginn und entlud sich in Tifosi-Jubel nach dem ersten Treffer der Italiener. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuss, als das Tor wegen Handspiel annulliert wurde. Jetzt waren die Schweizer am Feiern! Kurz drauf war aber wieder für die Italien-Fans Tanzen auf den Bänken angesagt.

  • Pascal, Luca, Dominik, Fabian und Fisch: «Endlich mal wieder draussen und mit Anderen zusammen etwas erleben.» Bild: Linth24
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  • Bereits 1 Stunde vor dem Spiel war Warten angesagt: Das Zelt war bereits voll. Bild: Linth24
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  • Die italienischen Fans sorgen für Stimmung. Bild: Linth24
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  • Beim Singen der Nationalhymne. Bild: Linth24
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  • Emotionen pur beim ersten Treffer. Bild: Linth24
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  • Und die Schweizer Fans freuen sich, als das erste Goal der Italiener ungültig ist. Bild: Linth24
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  • Fabian Villiger von RedSpark: «Toll, wie sich wirklich alle an die Regeln halten.» Bild: Linth24
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  • Das Zelt war voll: 300 Augenpaar schauten gespannt auf den LED-Screen. Bild: Linth24
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  • Nach dem Schlusspfiff folgt die Ernüchterung für die Schweizer Fans. Bild: Linth24
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Nachbarn auch zufrieden

Was dann folgte, war Fussball bei den Azzurri und irgendein Ballspiel der Schweizer Nationalmannschaft. So kam was kommen musste. Zwei weitere Tore besiegelten das Schicksal der Schweizer Mannschaft, die sich nun wieder ihren Frisuren-Styles widmen kann. Man darf gespannt sein, ob das Spiel der Schweizer gegen die türkische Mannschaft am Sonntag in eine andere Richtung läuft.

Fabian Villiger von der Eventagentur RedSpark, Initiator und treibende Kraft hinter dem Event: «Bis jetzt ist alles zur vollsten Zufriedenheit der Besucher abgelaufen. Die Leute halten sich an unser Konzept und geniessen die Spiele in Gesellschaft anderer. Die umliegenden Nachbarn sind auch zufrieden. Besonderer Dank gebührt unseren Sponsoren, denn ohne diese wäre das Ganze gar nicht möglich geworden.»

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24