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Leserbrief
Kanton
03.06.2021
03.06.2021 11:22 Uhr

CO₂-Gesetz: «Eine reine Umverteilungsmaschinerie»

Am 13. Juni 2021 wird über das Gesetz zur Senkung des Ausstosses von klimaschädlichem CO₂ abgestimmt. (Symbolbild)
Am 13. Juni 2021 wird über das Gesetz zur Senkung des Ausstosses von klimaschädlichem CO₂ abgestimmt. (Symbolbild) Bild: Pixabay: Gerd Altmann
Aus Sicht von Leser Koni Rüegg wird das CO₂-Gesetz einseitig Hauseigentümer und Autofahrer belasten und viel kosten, ohne effektiv an der weltweiten Umweltbelastung etwas zu verändern.

«Die Ausgangslage ist klar, das neue CO₂-Gesetz ist eine reine staatliche Umverteilungs-Maschinerie.

Undemokratisch und staatspolitisch bedenklich

Die Hauseigentümer und die Autofahrer werden einmal mehr staatlich geschröpft, indem man sie steuerlich höher belastet. Um dann das abgeknöpfte Geld für sogenannte grüne bürokratisch aufgegleiste Projekte einzusetzen. Einseitig sollen die Hauseigentümer und die Autofahrer den Öko-Wandel finanzieren. Diese staatliche Um-Verlagerung ist undemokratisch und staatspolitisch bedenklich.

Unser Gewerbe ist jetzt schon vorbildlich und innovativ genug, es braucht kein neues CO₂-Gesetz.

Was wir in der Schweiz bis anhin in unserer Umwelt erreicht haben, haben wir ohne dieses CO₂-Gesetz erreicht.

Die Schweiz ist für einen Bruchteil des gesamten weltweiten CO₂-Ausstosses verantwortlich!

Schweiz bei Umwelt-Strategie bereits Vorreiter

Es werden weltweit immer noch neue fossile Kraftwerke gebaut! Diese Regierungen sollte man zuerst einmal ins Gewissen und in die Pflicht nehmen. Die Schweiz ist im Vergleich mit anderen Ländern Vorreiter, was die Umwelt-Strategie betrifft.
Staatliche Eingriffe sind unnötig und kosten nur viel Geld, ohne effektiv konkret an der weltweiten Umweltbelastung etwas verändern zu können.

Realistisch bleiben

Machen wir uns nichts vor, bleiben wir realistisch, mit der rasanten Bevölkerungszunahme weltweit verbrauchen wir logischerweise auch immer mehr Energie, um unseren Lebensstandard zu gewährleisten.

Darum wird es bei einen theoretischen CO₂-Ausstoss von Null auch in Zukunft Unwetter, Murgänge, Hitzeperioden und Gletscherschmelzen geben. Mit diesem CO₂-Gesetz können wir das Wetter nicht beeinflussen.»

Koni Rüegg, Ebnat-Kappel