Leserbrief
Eschenbach
12.02.2020
13.02.2020 10:40 Uhr

Die Folgen der Anti-Diskriminierung

Postkarte der Organisation NCBI, die sich für den Schutz einsetzt.
Am Sonntag hat das Stimmvolk JA zum «Verbot sexueller Diskrimminierung» gesagt. Leser Ruedi Mülle aus Neuhaus gibt das zu denken.

Diskriminierungsgesetz ist jetzt Wirklichkeit. Aber: Wer wird jetzt eigentlich diskriminiert?

Durch den Schwur der Eidgenossen wurde der Anstoss gegeben ein freiheitliches Land zu gründen.  Bis heute beginnt unsere Verfassung mit der Präambel «Im Namen Gottes des Allmächtigen». Wir sind ein Sonderfall, neben den USA, die in ihrem Senat «In God we trust» bekunden. Die dortigen Pilgerväter und Gründer der Nation, waren für eine klare Trennung von Kirche und Staat, aber nicht um den christlichen Gott aus zu schliessen, sondern um den Einfluss der Staatskirche in der Politik zu unterbinden.

Wenn wir das Abstimmungsresultat und die mit Sicherheit folgenden Schritte in die Gesellschaftsverändernde Diktatur betrachten, wird die Gründung einer erneuerten Eidgenossenschaft mit den Urkantonen unumgänglich sein. Die Appenzeller, Glarner, St. Galler, Luzerner, usw. die das Erbe ihrer Vorfahren noch nicht völlig aufgegeben haben, könnten die erste Erweiterung für eine moderne, wiederhergestellte Schweiz sein.

Heute werden diejenigen diskriminiert, die sich, auf die über Jahrhunderte bewährten Werte der Schweizerischen Eidgenossenschaft berufen. Diese wurden in der Bundesverfassung von 1848 bei der Gründung des modernen Bundesstaates niedergeschrieben.

Es ging bei der Abstimmung nicht um den Schutz der Homosexuellen Minderheit, sondern um die Veränderung der Gesellschaft. Die Geschichte bestätigt, dass diese Gesellschaftsexperimente immer mit grauenhaften Folgen gescheitert sind.

Schon Marx und natürlich auch seine Nachfolger hatten und haben das erklärte Ziel, die Staatstragende Familie zwischen Mann und Frau zu zerstören. Die Familie ist der letzte Hinderungsgrund für die Gesellschaftsveränderung und ihre angestrebte Machtübernahme. Die LGBT Community wird meines Erachtens missbraucht, um diese Vorstellungen umzusetzen.

Alles folgt einem vor Jahrzehnten ausgedachten Plan der sogenannten Frankfurter Schule. Durch das unverbindliche Zusammenleben im Konkubinat und losen Beziehungen wurde die Stabilität und Gesundheit der Bevölkerung erschüttert. Die Folge der sexuellen Revolte der 68er Bewegung waren und sind, ungewollte Schwangerschaften, persönliche Verletzungen, Gruppendruck auf Jugendliche. Die Liste ist zu lang, um hier aufgeführt zu werden.

Ich rufe die Bevölkerung auf, sich nicht weiter manipulieren zu lassen und die Folgen ihres Abstimmungs- und Wahlverhaltens sorgfältig zu bedenken.

Ruedi Müller, Neuhaus
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