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Kanton
07.04.2021
07.04.2021 06:52 Uhr

Neue Krawalle in St.Gallen und andern Städten?

Wieder wird zu Krawallen in St.Gallen aufgerufen. Bild: Matilda Good
Zurzeit geistert wieder ein Aufruf durch die Sozialen Meiden, nach welchem «St.Gallen am Freitag rasiert» werden soll.

Ein unbekannter Absender fordert in gebrochenem Schweizerdeutsch auf Instagram «alle Motherfuckers aus der Schweiz» auf, sich am Freitag in St.Gallen zu treffen, um «zu feiern, als gäbe es kein Corona».

«Davon haben wir seit Dienstagnacht Kenntnis», sagt Roman Kohler, Leiter Kommunikation der Stadtpolizei St. Gallen, gegenüber Blick. «Wir müssen die Lage beurteilen und äussern uns zu gegebener Zeit zu geplanten Massnahmen.» Würde man Personen erwischen, denen man vergangenes Wochenende eine Wegweisung aushändigte, würden diese zur Anzeige gebracht.

Bild: Instagram

Der Absender hofft auf 10'000 Leute «aus der ganzen Schweiz» und fragt sich, ob sich «die Bullen dann auch noch trauen aufzutauchen».

Die «fette Party» am Freitag soll «eskalieren wie noch nie». Linth24 bleibt dran.

Bild: Instagram

Auch in Zürich und Winterthur wird zu Krawallen aufgerufen. «Die Ankündigung eines angeblichen Aufrufs auf diesem anonymen Kanal muss nichts heissen», sagt Michael Wirz von der Stadtpolizei Winterthur gegenüber Blick. Da würden immer wieder Inhalte publiziert, die nicht der Realität entsprächen. «Wir haben bisher keinen Hinweis auf einen konkreten Aufruf in Winterthur. Aber selbstverständlich beobachten wir die Lage laufend.»

Linth24/stgallen24