Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Eschenbach
04.02.2020
04.02.2020 22:31 Uhr

Fussgänger in St.Gallenkappel getötet

Bild: Linth24 / ZVG / KAPO SG
Es ist wieder passiert und dieses Mal starb ein Mensch. In St.Gallenkappel wurde ein 61-jähriger Mann auf beim Überqueren der Strasse überfahren und tödlich verletzt.

Zum Beginn des Artikels: Die Fussgängerunfall-Schlagzeilen der letzten zweieinhalb Wochen. Fünf von sechs geschahen auf Zebrastreifen. Alle im Kanton St.Gallen. Möglicherweise dem gefährlichsten Kanton für Fussgänger in der Schweiz.

2. Februar 2020: 16-jähriges Mädchen in Krumenau auf Zebrastreifen angefahren
31. Januar 2020: 85-jähriger Mann beim Überqueren der Strasse angefahren
24. Januar 2020: 13-jähriger Bube in Buchs auf Zebrastreifen angefahren
16. Januar 2020: 76-jähriger Mann in Busswil auf Zebrastreifen angefahren
16. Januar 2020: 38-jähriger Mann in Bad Ragaz auf Zebrastreifen angefahren
13. Januar 2020: 11-jähriger Junge in Kaltbrunn auf Zebrastreifen angefahren

Heute Abend wurde eine weitere Meldung bekannt. Dieses Mal starb das Opfer.

(Originalmeldung der Kantonspolizei St.Gallen)

Am Dienstagabend (04.02.2020), kurz nach 18:30 Uhr, ist ein 61-jähriger Fussgänger beim Überqueren der Rickenstrasse vom Auto eines 57-jährigen Mannes angefahren worden. Der Fussgänger wurde schwerst verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.

Ein 57-jähriger Autofahrer fuhr auf der Rickenstrasse von St. Gallenkappel Richtung Gebertingen. Gleichzeitig überquerte der 61-jährige Fussgänger vom Parkplatz Höhe Stegmühlistrasse die Rickenstrasse. Auf der zweiten Fahrbahnhälfte wurde der Fussgänger vom Auto des 57-Jährigen erfasst und mehrere Meter weggeschleudert. Die dabei erlittenen Verletzungen waren so schwer, dass der Fussgänger trotz sofortigem Aufgebot der Rettungskräfte noch auf der Unfallstelle verstarb.

Zum Unfallzeitpunkt herrschte leichter Schneefall. Inwiefern dies einen Einfluss auf das Unfallgeschehen hatte, wird durch Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Im Einsatz standen nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und dem Rettungsdienst auch die örtliche Feuerwehr zur Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle sowie zur Verkehrsregelung. Ebenfalls im Einsatz stand die Psychologische Erste Hilfe zur Betreuung der Betroffenen.

(In einer ersten Version hiess es, der Mann sei auf einem Fussgängerstreifen getötet worden. Dies war falsch. Es geschah beim Überqueren der Strasse.)

Mario Aldrovandi, Linth 24 / OM, Foto: Kapo St.Gallen