Kaltbrunn
14.01.2020

Kind auf Zebrastreifen angefahren

Foto der Unfallstelle in Kaltbrunn der Kantonspolizei St.Gallen.
In Kaltbrunn wurde am Montagabend ein Kind auf einem Zebrastreifen angefahren. Damit geht die Unfallserie gegen Fussgänger auch im neuen Jahr weiter.

«Fussgänger leben gefährlich», schrieb Linth24 im November, «Drei Unfälle auf Zebrastreifen» und «Erneut vier Unfälle auf Zebtrastreifen» lauteten die Schlagzeile im Oktober. Und nun ist es wieder passiert. Dieses Mal in Kaltbrunn.

Die Originalmeldung der Kantonspolizei

Am Montag ist um 18:45 Uhr auf der Uznacherstrasse ein 11-jähriger Junge von einem Auto angefahren worden. 

Ein 37-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Uznach in Richtung Schänis. Beim Fussgängerstreifen bei der Postfiliale sah er den 11-jährigen Jungen, welcher die Strasse überquerte. Als der Junge den Fussgängerstreifen schon fast überquert hat, wähnte der Mann die Fahrbahn frei und fuhr los. In diesem Moment bemerkte der 37-Jährige das Velo, welches der Junge neben sich herschob. Da dieses noch in die Strasse ragte, konnte er eine Kollision nicht mehr vermeiden. Sein Auto stiess mit dem Hinterrad des Velos zusammen. Dadurch kam der Junge zu Fall und verletzte sich leicht. Der 37-Jährige brachte das Kind ins Spital und alarmierte die Polizei.

Fahrer hatte es eilig

Kommentar von Linth24: Das Kind wurde angefahren, als es den Fussgängerstreifen schon fast überquert hatte. Ein solches Vergehen ist unverzeihlich. Dass der rücksichtslose Unfallverursacher danach das Kind ins Spital brachte, ist das Mindeste. Gemäss der aktuellen Gesetzgebung hat der Fahrer nicht sehr viel zu befürchten.

Kapo, St.Gallen / Mario Aldrovandi, Linth24
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