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Rapperswil-Jona
15.01.2021
15.01.2021 06:31 Uhr

Rapperswil-Jona will keine «Unorte» mehr

Auch "Unorte" sollen künftig in der Rosenstadt so schön aussehen wie auf diesem Foto. Bild: Linth24
Mit dem Projekt «Unorte» will der Kulturrat RJ Orte in Rapperswil-Jona, welche keinen Reiz mehr haben, neu gestalten lassen. Die EinwohnerInnen werden aufgerufen, mitzuwirken.

Rapperswil-Jona ist bekannt für prächtige Rosengärten oder die traumhafte Schloss-Kulisse. Doch auch hier gibt es Orte, die weniger schön sind – Unorte. Mit dem gleichnamigen Projekt will der Kulturrat Rapperswil-Jona solche neu gestalten lassen und fordert Einwohnerinnen und Einwohner zur Mithilfe auf.

Wie kann man mithelfen?

Bis am 7. Februar 2021 haben die Einwohnerinnen und Einwohner von Rapperswil-Jona die Möglichkeit, einen Ort in der Stadt, den sie als Unort empfinden, fotografisch festzuhalten und via E-Mail an unorte@rj.sg.ch oder via Privatnachricht auf dem städtischen Facebook- oder Instagram-Kanal einzusenden. Mit dem Foto sind die folgenden Informationen mitzuliefern: Ort, Datum, Urheber/in und ein paar Stichworte, weshalb der Ort ein Unort ist.

Mehrere Kriterien

Für die Auswahl des Unortes sind die folgenden Kriterien zu berücksichtigen:

  • Der Ort ist öffentlicher Grund;
  • Mit der möglichen Gestaltung des Ortes sind keine sicherheitsrelevanten Installationen oder Signalisationen betroffen;
  • Der ausgewählte Ort kann für eine bestimmte Dauer oder dauerhaft neu gestaltet werden (keine anstehenden Unterhaltsarbeiten oder Bauprojekte);
  • Mit der künstlerischen Gestaltung des Unortes wird ein Mehrwert geschaffen.

Projektwettbewerb mit regionalen Künstlern

Ab Anfang März wird eine Auswahl der eingesandten Bilder im Fotoalbum «Unorte 2021» auf dem städtischen Facebook-Kanal zu sehen sein. Eine Jury wird aus diesen Bildern einen Unort auswählen.

Im Anschluss wird in einem Projektwettbewerb eine regionale Künstlerin/ein regionaler Künstler damit beauftragt, ab Sommer den Unort neu zu gestalten. Die Fotografin/der Fotograf des Unortes wird in der Jury des Projektwettbewerbs Einsitz haben.

Stadt Rapperswil Jona