Rapperswil-Jona
20.08.2019
20.08.2019 14:55 Uhr

Viel Verständnis für Roger Federer

Mit dieser Foto illustrierte Markus Arnitz seinen Facebook Beitrag.
Muss Roger Federer ein Stück seines Grundstücks in Kempraten-Rapperswil als öffentlicher Spazierweg freigeben? Dieser Forderung eines Vereins stösst in den sozialen Medien auf wenig Gegenliebe.

Facebook dient bei umstrittenen Fragen oft als Wandzeitung für Hassbotschaften. Dass es auch anders geht, hat Markus M. Arnitz, ein freischaffender Kinesiopractor & Business Coach aus Rapperswil, aufgzeigt. Er schrieb folgende Zeilen im sozialen Netz:

Vielleicht sollte das hier auch mal gesagt sein:

Er fährt nicht mit NGO-Schiffen herum. Er macht keine radikale, schicke Politik im Fernsehen. Er hilft nicht, die Küstenwachen verschiedener Länder zu diskreditieren. Er braucht nicht in Parlamenten auf der ganzen Welt darüber zu sprechen, wie toll es für einige Staaten war und wie rassistisch Europa ist, seine Grenzen zu schliessen.

Er versucht auch nicht, uns zu belehren oder an unser Gewissen zu appellieren. Er tut einfach, was er mit seinen eigenen Mitteln und der Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort am sinnvollsten erreichen kann.

In den letzten Jahren hat seine Stiftung über 1 Million Kindern in Afrika mit über 26 Millionen Dollar an Spenden geholfen. Er hat mit seiner Stiftung 83 Schulen in Botswana, Malawi, Südafrika, Namibia und Sambia gebaut. Es hat Tausende von Lehrern und über 1500 Schulen in seine Programme einbezogen.

ER, das ist Roger Federer. Kein Richard Gere, keine Carola Rackete, kein Saviano oder anderes.

Jenseits der Welt. Er ist in allem ein Phänomen.

Betrachtet man die ganze Diskussion um RF’s Landkauf, Hausbau, Seeufer-Zugang, etc.:

Lassen wir ihn jetzt in Rapperswil sein Haus bauen, hier leben und sich wohlfühlen. In einer Gesellschaft, die Privatsphäre respektiert und Achtung und Respekt über Neid und Missgunst stellt.

Der Eintrag von Markus M. Arnitz erschien am letzten Freitag. Bis heute morgen erhielt er 4'000 Likes, Herzli oder das «Staunen»-Emoticon. Noch bedeutender: Der Beitrag wurde 1'700 Mal geteilt und hat damit zehntausende von anderen Facebook Nutzern erreicht.

Arnitz schrieb dazu gestern an Linth24: «Mein Beitrag auf den Facebook-Seite von „Gemeinde Rapperswil-Jona“ zur ganzen Thematik „Roger Federer / Hauskauf / Seezugang hat mittlerweile über 3500 likes und ist über 1500 Mal geteilt worden. Tendenz steigend.»

Linth24 / MAL