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Freizeit
18.07.2020

Die schönsten Natur-Erlebnisse im Linthgebiet

See, Bergspitze oder Riet – das Linthgebiet hat viel zu bieten.
Die Ferien sind da, das Wetter lockt nach draussen. Linth24 präsentiert sechs idyllische Natur-Erlebnisse im Linthgebiet – vom schillernden See bis zur windigen Bergspitze.
  • Der Walensee ist von einer kontrastreichen Natur umgeben.
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  • Bei einem Besuch am Walensee sind die Seerenbachfälle zu bestaunen...
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  • ...aber auch das mediterrane Weindorf Quinten.
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Walensee

Die spektakuläre und kontrastreiche Natur kreiert eine idyllische Atmosphäre rund um den Walensee - ein herrliches Naturerlebnis in der Nähe von Amden. Unter anderem gibt es die eindrücklichen Seerenbachfälle, das mediterrane Weindörfchen Quinten und eine beachtliche Bergkulisse zu bestaunen. Das Städtchen Weesen am Westende des Sees ist der Startpunkt der beliebten Walensee-Wanderung entlang des wilden, steilen Nordufers, bei welcher es ebenfalls viel Natur und Aussicht zu geniessen und zu entdecken gibt.

Die Kulisse kann natürlich auch direkt vom See bestaunt werden in Form einer Schiffsfahrt: www.walenseeschiff.ch

  • Diese mittelschwere Tour führt von der Linthebene in die Ausläufer der Nagelfluhpyramide Speer.
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  • Wasserfälle, knorrige Tannen, Findlinge und viel mehr.
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Egg Bike

Bei dieser mittelschweren Tour wird Natur mit Sport verbunden – Radsport. Nach der Ebene im Linthgebiet beginnt beim Ortsteil Steinenbrugg der längste Anstieg dieser Tour. Durch steile Wiesen schlängelt sich der Weg auf über 900 Meter hinauf. Hier bieten sich schöne Ausblicke auf Linthebene, Zürichsee und die Glarner und Schwyzer Alpen. Die Egg bildet mit 1204 Metern über Meer den Kulminationspunkt.

Man passiert Schänerwiti, den Wengibach, Wasserfälle, Tobel, knorrige Tannen, Findlinge und viel mehr – in dieser voralpinen Idylle gibt es viel zu sehen.

  • Der Uferweg führt entlang des Obersees.
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  • Unbelassene Uferabschnitte sind Teil des Weges.
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Obersee Uferweg

Der Weg führt von Rapperswil, über Bollingen bis hin zu Schmerikon, mit einer grossartigen Perspektive auf Natur und See. Eine wundervolle Szenerie ergeben sich durch naturbelassene Uferabschnitte. Die idyllische Landschaft, abgelegene Wege, romantische Dörfer sowie üppig bewachsene Ufer sind wahrlich eine Augenweide für alle.

Gestartet wird in der Rosenstadt Rapperswil, bei welcher ein Ausblick auf den See und bunte Boote geboten wird. Danach führt der Weg ins Landesinnere, wo sich blühende Felder und saftige Kuhwiesen offenbaren. In Bollingen befindet sich die Route auf erhöhter Lage, was eine grossartige Perspektive auf unbelassene Uferabschnitte eröffnet und welche sich bis nach Schmerikon hinzieht.

  • Ein möglicher Blick vom Gipfel des Speer.
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  • Der Weg zum Gipfel ist auf seinem letzten Abschnitt steil (l.). Je nach Routenwahl kommt man am Hochmoor Hinter Höhi vorbei (r.).
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  • Unterwegs kann man sich auf der Alp Oberchäseren stärken (Bild: www.alp-oberchaeseren.ch).
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Speer – auch «König der Voralpen» genannt

Mit einer Höhe von 1950 Metern gilt der Speer als höchster Nagelfluhberg Europas. Den Namen verdankt er seiner markanten Form, die an eine Speerspitze erinnert. Der Gipfel bietet bei günstigen Wetterverhältnissen einen Rundumblick auf die Schwyzer, Glarner und Bündner Alpen sowie auf die Gebiete am Zürichsee und am Bodensee.

Als Start- und Endpunkt der anspruchsvollen Wanderung (ca. 5 Stunden) bietet sich die Bergstation der Ammler Sesselbahn Mattstock an, alternativ kann man auch in Amden selbst beginnen. Auf dem Weg zum Gipfel kommt man an Alpweiden, dem geschützten Hochmoor Hinter Höhi und der Bergwirtschaft Alp Oberchäseren vorbei, die Alpbutter anbietet.

  • Ufnau ist die grösste Insel der Schweiz.
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  • Die Inselkirche St.Peter und Paul liegt in der Nähe von Rebbergen.
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  • Die Ufnauer Inselwirtschaft wurde vor wenigen Jahren renoviert.
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  • Lützelau aus der Ferne.
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  • Im kleinen Inselrestaurant auf der Lützelau herrscht eine ganz besondere Atmosphäre.
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Ufnau und Lützelau: Insel-Idylle im Zürichsee

Die beiden Inseln liegen idyllisch im Zürichsee, zeichnen sich durch ihre anmutige Landschaft aus und sind mittlerweile Teil eines national bedeutsamen Naturschutzgebietes.

Nur zweieinhalb Kilometer von Rapperswil entfernt liegt Ufnau (auch Ufenau). Auf der grössten Insel der Schweiz finden sich zwei sakrale Gebäude aus dem Mittelalter, eine Gastwirtschaft sowie ein Rebberg (Pinot Noir, Räuschling).

Die kleinere Nachbarinsel Lützelau verfügt über einen einzigartigen Naturcampingplatz und ein kleines, aber feines Restaurant. Auf einem Teil der Insel darf im See gebadet werden.

Die Inseln lassen sich am besten per Schiff erreichen: Ufnau wird von Kurs-Schiffen der ZSG bedient, Lützelau vom Schiffstaxi «Lütz-Shuttle». Ein eigenes oder gemietetes Boot ist ebenfalls eine Möglichkeit.

  • Das 50 Hektaren grosse Schutzgebiet erstreckt sich zwischen Kaltbrunn, Uznach und Benken (Bild: Antonia Zurbuchen).
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  • Zwei Tiere aus dem Riet: ein Blauauge (l.) und ein Braunkehlchen (Bilder: Albert Krebs / Pro Natura).
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  • Auch Reptilien wie die Ringelnatter fühlen sich im Kaltbrunner Riet wohl.
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Kaltbrunner Riet: Schutzgebiet nationaler Bedeutung

Noch bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts erstreckte sich zwischen Zürichsee und Walensee eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Davon existiert heute nur noch ein Überbleibsel: das Kaltbrunner Riet. Es ist zu einem national bedeutsamen Rückzugsgebiet für viele gefährdete Pflanzen und Tiere geworden.

Das Schutzgebiet nimmt heute eine Fläche von 50 Hektaren und wird von Pro Natura St.Gallen-Appenzell betreut. Die Organisation hat einen (im Sommer geschlossenen) Infopavillon eingerichtet und schlägt eine mögliche Wanderroute vor. Zwei Beobachtungstürme bieten Gelegenheit, Ausschau nach Vögeln und anderen Tieren zu halten.

Weitere Informationen: www.pronatura-sg.ch/de/naturschutzgebiet-kaltbrunner-riet

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Stefan Knobel/Linda Barberi, Linth24