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Gesundheit
23.06.2022
23.06.2022 09:56 Uhr

Regio 144 bewältigte zwei Grossevents in vier Tagen

Am Rock the Ring war's – bezogen auf medizinische Notfälle – so ruhig, dass sich «Regio 144»-Mitarbeitende auch mal ein Stück vor der Bühne anhören konnten.
Am Rock the Ring war's – bezogen auf medizinische Notfälle – so ruhig, dass sich «Regio 144»-Mitarbeitende auch mal ein Stück vor der Bühne anhören konnten. Bild: Regio 144
Regio 144 gewährleistete am Hinwiler Musikfestival Rock the Ring und am Ironman-Triathlon in Rapperswil-Jona die sanitätsdienstliche Versorgung – ein Einsatz an zwei Grossanlässen über vier schweisstreibende Tage.

Die Spezialeinsätze am Rock the Ring und am Ironman 70.3 gehören als fixe Termine zum Jahresprogramm der Regio 144 AG.

Heuer allerdings kamen dabei zwei besondere Umstände zusammen: Erstmals fanden die Grossanlässe gleich hintereinander statt – vom 16. bis 19. Juni 2022. Der Auftakt zur ersten Hitzeperiode des Sommers mit Temperatur-Höchstwerten von gegen 35 Grad fiel exakt auf diese Tage.

150 Behandlungen, davon 69 am Ironman

«Erstaunlicherweise hat sich das Wetter aber nur teilweise auch im Patientenaufkommen niedergeschlagen», schreibt Regio 144 in ihrer Mitteilung. So sind am dreitägigen Rock-Festival im Hinwiler Autobahnkreisel Betzholz wohl 81 Personen behandelt worden; abgesehen von einem Armbruch sei es dabei aber «nur» um nicht hitzebedingte Bagatellen wie kleine Wunden oder Insektenstiche gegangen.

Am Ironman 70.3 in und um Rapperswil-Jona benötigten laut Angaben 69 Personen die Hilfe der «Regio». Vier von ihnen mussten ins Spital. Die anderen Patientinnen und Patienten hatten – wie am Konzert in Hinwil – zumeist ein kleineres gesundheitliches Problem wie einen Muskelkrampf, Schürfungen oder eine kurze Kreislaufinstabilität, die vor Ort versorgt wurden. Allerdings seien am anforderungsreichen Sportanlass gleich mehrere dieser Fälle auf die hochsommerliche Wärme zurückzuführen gewesen.

Vor Ort eine Behandlungsstelle betrieben

Die «Regio» war an den Veranstaltungen mit einem erprobten Dispositiv präsent, so die Mitteilung weiter. Primär wurde an beiden Orten eine Behandlungsstelle betrieben, in Hinwil ergänzt durch einen kleinen Aussenposten beim Eingang zum Festivalgelände und beim Triathlon unter anderem durch Teams in Rettungswagen, zu Fuss und auf Motorrädern, die auf der Wettkampfstrecke unterwegs waren.

Am Rock the Ring standen pro Tag acht Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter sowie ein Notarzt im Einsatz, am Ironman 70.3 insgesamt 25 medizinische Fachkräfte.

«Ohne ausgeklügelte Organisation geht’s nicht»

Für die Regio 144 AG endete das viertägige Engagement im Oberland und am Zürichsee mit einem positiven Fazit. «Möglich ist die Bewältigung solcher herausfordernder Zusatzaufgaben parallel zum im gewohnten Rahmen weiterlaufenden Tagesgeschäft jedoch nur dank einer ausgeklügelten Planung in Bezug auf den Einsatz von Personal und Material, dem hohen Einsatz der Teams an den Anlässen und den über die Jahre hinweg immer wieder optimierten Strukturen», so Regio 144.

Regio 144 AG / Zürioberland24 / Linth24