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Eishockey
30.10.2021

SCRJ Lakers bremsen auch den HC Davos aus

Roman Cervenka (rechts) ist derzeit in Topform
Roman Cervenka (rechts) ist derzeit in Topform Bild: KEYSTONE/PostFinance/PATRICK B. KRAEMER
29.10.2021 - Die SCRJ Lakers knüpfen am Erfolg der letzten Spiele an und gewinnen auch gegen den HC Davos verdient mit 4:1. Matchwinner war auch heute Topscorer Roman Cervenka mit zwei erzielten Toren.

Nach Fribourg-Gottéron, dem EHC Biel und den ZSC Lions gehört auch der heutige Gegner HC Davos zu den aktuellen Top-Favoriten der laufenden Meisterschaft. Davos konnte die letzten sieben Spiele für sich entscheiden. Hinzu kommt noch, dass die Bündner für die SCRJ Lakers wohl so eine Art Angstgegner sind. Die letzten 9 Direktbegegnungen gingen allesamt verloren.

Roman Cervenka erneut als Schlüsselspieler

In den ersten Minuten waren geprägt von Strafen. Drei Mal mussten die Gastgeber in Unterzahl spielen, doch der HC Davos konnte davon keinen Profit schlagen. In der 18. Minute hingegen konnte Roman Cervenka ein gewolltes Zuspiel von Marc Wieser an der gegnerischen blauen Linie abfangen und alleine auf Torhüter Senn losziehen. Eine solche Chance lässt sich Roman Cervenka nicht entgehen und traf zum 1:0. 

Kurz nach der ersten Drittelpause mussten die SCRJ Lakers erneut in Unterzahl antreten. Dominic Lammer sass auf der Strafbank, als in der 22. Minute Mathias Bromé für Davos den Ausgleich erzielte. Doch die SCRJ Lakers liessen sich davon nicht einschüchtern. Noch vor Spielhälfte stellte Gian-Marco Wetter die Führung wieder her (27. Minute) und keine drei Minuten später bejubelten die Gastgeber den zweiten persönlichen Treffer von Topscorer Roman Cervenka (3:1). 

Verzweifelte Davoser

Dass den Bündner am heutigen Abend nicht viel gelang, zeigten sie besonders nach dem 3. Treffer der SCRJ Lakers. Als Roman Cervenka beim Jubeln Enzo Corvi leicht anrempelte, reagierten die Gäste äusserst frustriert. Aber mehr als weitere Strafzeiten auf beiden Seiten kam dabei nicht raus. 

Das Team von Stefan Hedlund verteidigte den Vorsprung im dritten Spielabschnitt souverän. Davos versuchte es relativ früh schon ohne Torhüter, dafür mit zusätzlichem Feldspieler - genau das konnte aber Jeremy Wick ausnützen und traf zum 4:1-Schlussresultat. 

5235 Zuschauer - Saisonrekord

Bereits vor dem Spiel merkte man, dass eine gewisse Spannung in der Luft lag. Vor dem Stadion bildeten sich lange Schlangen. Man merkte, dass heute endlich einige Leute mehr den Weg in die SGKB Arena fanden als bei den bisherigen Partien. Die Spiele gegen Davos sind ja generell gut besucht, doch mit der jetzigen sportlichen Leistung ist es umso erfreulicher, dass auch die Zuschauerzahl entsprechend hoch war. 

Am Dienstag, 2. November, spielen die SCRJ Lakers das nächste Mal im eigenen Stadion. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr. Es wäre toll, wenn auch dann und bei den zukünftigen Spielen wieder eine höhere Zuschauerzahl gemessen werden kann. Tickets gibt es hier zu kaufen.

Vorher aber reisen die SCRJ Lakers morgen aber noch in die Westschweiz. Auch da gilt es wieder, eine (negative) Serie zu brechen - seit der Eröffnung der neuen Eishalle konnten die SCRJ Lakers in Lausanne noch nie gewinnen. Dass in dieser Saison alles möglich ist, haben die Rosenstädter schon mehrmals bewiesen... 

Telegramm:

SCRJ Lakers - HC Davos

SGKB Arena, Rapperswil-Jona
5235 Zuschauer
Schiedsrichter: Micha Hebeisen (61), Anssi Salonen (2); Eric Cattenao (27), Matthias Kehrli (96)
Tore: 17:24 Cerenka 1:0; 21:14 Bromé (Stransky, Corvi) 1:1; 26:39 Wetter (Brüschweiler, Vouardoux) 2:1; 29:12 Cervenka (Lammer) 3:1; 59:19 Wick (Brüschweiler) 4:1
Strafen: 8x2 Minuten gegen SCRJ Lakers; 5x2 Minuten gegen HC Davos

SCRJ Lakers: Nyffeler (Bader); Djuse, Sataric; Profico, Vouardoux; Maier, Jelovac; Baragano; Cervenka, Albrecht, Lammer; Eggenberger, Mitchell, Zangger; Forrer, Dünner, Wick; Brüschweiler, Wetter, Neukom; Ramsauer

HC Davos: Senn (Aeschlimann); Jung, Zgraggen; Wellinger, D. Egli; Heinen, Nygren; Barandun, Stoop; Bromé, Rasmussen, Stransky; Ambühl, Corvi, Wieser; Frehner, Nussbaumer, Simic; Prassl, C. Egli, Schmutz

Sonja Hitz