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23.09.2021

Weiterbildungsabend der Tagesfamilien Linthgebiet

Der Weiterbildungsabend der Tagesfamilien Linthgebiet war mehr als erbauend.
Der Weiterbildungsabend der Tagesfamilien Linthgebiet war mehr als erbauend. Bild: zVg
Am Weiterbildungsabend zeigte Referentin Silvia Brunner-Knobel wie eine positive Denkhaltung den Alltag beeinflussen kann und wie man sich selbst und sein Umfeld motivierend begleitet.

Die vom Verein Tagesfamilien Linthgebiet (TFL) angestellten Betreuungspersonen in Tagesfamilien, welche in den Gemeinden der Region engagierte und kompetente familienergänzende Kinderbetreuung leisten, sind verpflichtet, eine gewisse Anzahl an Weiterbildungsstunden zu besuchen. Einerseits unterstützen diese die Qualität in der Arbeit der Betreuungspersonen, andererseits liefern die Weiterbildungen auch spannende Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und sind Plattform für den wichtigen gegenseitigen Austausch. Der TFL-Vorstand organisiert jedes Jahr abwechslungsreiche Weiterbildungsabende, welche auf die Bedürfnisse der Tagesfamilien-Mitarbeitenden zugeschnitten sind. Dieses Jahr kam mit der bewährten Referentin Silvia Brunner-Knobel einmal mehr ein spannendes Thema aufs Tapet, das greifbare Hilfe für herausfordernde Momente des Alltags bot. «Think positive – Mentaltraining für Betreuungspersonen» gewährte den Teilnehmenden des Workshops Einblicke in die Mechanismen des positiven Denkens. Die lebhaft-humorvolle Vermittlung des Themas verschaffte zudem allen eine zünftige Ausschüttung von Glückshormonen.

Verantwortung für sein Handeln übernehmen

Positiv denken heisst nicht nur, sich von der negativen Gedankenspirale zu verabschieden, sondern sich bewusst einen positiven Blickwinkel zu suchen. «Erkennen und verändern» heisst die Devise. Wo sich etwas nicht gut anfühlt, gilt es, den Handlungsspielraum auszuloten. Dazu gehört auch eine realistische Betrachtungsweise. Wo Menschen handeln, passieren Fehler, doch eigene pauschale Aussagen wie «ich mache immer alles falsch» führen dazu, dass man in der Opferrolle verharrt. Besse wäre ein klar bekennendes und zielorientiertes «manchmal mache ich Fehler, aber ich lerne aus ihnen.» Mit konkreten Massnahmen wie dem Führen eines Dankbarkeitstagebuches oder dem Setzen kleiner Alltagsziele wird aus dem positiven Denken ein positives Handeln. Das kann bedeuten, dass man sich an diesem Morgen zum Beispiel bewusst vornimmt, jemanden mit einem Kompliment ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. So entsteht eine Verbindung zum Gegenüber, die erst noch positiv nachhallt.

Am Weiterbildungsabend im Pfarreisaal in Schänis nahm Brigitte Zahner, Leiterin der Geschäftsstelle, die Gelegenheit war, den Betreuungspersonen für ihre Arbeit zu danken. Besonders die Corona-Zeit war und ist auch weiterhin sehr herausfordernd und mit den Stichworten Flexibilität und Verantwortung verbunden. In vorbildlicher Weise ist es dem Verein und allen Beteiligten bisher gelungen, die Arbeit zum Wohle der zu betreuenden Kinder aufrecht zu erhalten und – trotz aller Bestimmungen – eine ungezwungene Atmosphäre der Geborgenheit in den Familien zu schaffen.

Tagesfamilie Linthgebiet