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Fussball
19.09.2021
19.09.2021 18:20 Uhr

FCRJ weiter auf der Siegesstrasse

Bild: FCRJ
Der FCRJ besiegt den SC Cham in extremis: Die beiden Tore zum 2:1 Auswärtssieg erzielte der FCRJ in den letzten vier Minuten des Spiels.

Im Dauerregen von Cham startete der FCRJ gut und nahm das Spiel sofort an sich. Die ersten 10 Minute zeigten ein klares Übergewicht der Rosenstädter und diese versuchten auch, aus der Defensive heraus den Ball gut gestaffelt nach vorne zu tragen.

Nach 15 Minuten kam Cham besser ins Spiel und die Partie zeigte ab diesem Moment auch ein ausgeglicheneres Bild. Vor allem die langen Bälle auf die beiden blitzschnellen Stürmer Nico Siegrist und ex-FCRJ-Spieler Celien Wicht stellte die FCRJ-Defensive immer wieder vor Herausforderungen. In der 37. Minute waren sie der Herausforderung aber nicht mehr gewachsen: Ein Ballverlust der Rapperswiler in der Angriffszone führte zu einem dieser schnellen Konter - der Pass auf Nico Siegrist war präzis, dieser spielte den Ball scharf weiter in die Mitte, wo Lucas Riedmann keine Schwierigkeiten mehr bekundete, aus 12 Meter Torhüter Yanz zu bezwingen. Mit diesem knappen Chamer Vorsprung ging es in die Halbzeit.

Starke zweite Hälfte

Die zweite Hälfte gehörte dem FCRJ - doch lange konnten die Rosenstädter daraus keinen Profit ziehen. Die Chamer waren erstaunlich passiv und überliessen das Feld den Gästen vom Zürichsee. Dabei zeigte die Iacopetta-Truppe einmal mehr und über lange Zeit des Spieles hinweg eine Schwäche: Die Effizienz vor dem Tor. Das umschreibt am besten die vielen, teils kuriosen Szenen im Chamer Strafraum, bei denen der Ball einfach den Weg über die Torlinie nicht finden wollte. Ein Rappi-Fan fand die beste Formulierung nach einer dieser Aktionen: «Es ist zum Haare raufen.» Das «Haareraufen» hatte aber in der 83. Minute ein Ende. Nach einem Corner von rechts Stieg Bahtiyari am höchsten und erzielte das 1:1.

Jetzt war der Damm gebrochen und der FCRJ spürte, dass auch in den wenigen, verbleibenden Minuten noch mehr drin liegt. Und er hatte recht. In der 91. Minute folgte ein Freistoss von rechts, der hohe Ball fand Zali im Strafraum, der ein Kopfball-Duell gewann und zum viel umjubelten 2:1 Siegestreffer einköpfelte.

So ging der FCRJ einmal mehr als Sieger vom Platz, verdient gerade aufgrund einer sehr starken zweiten Hälfte und einer Schlussphase, in der die langersehnten Tore endlich fielen.

FCRJ, Rolf Lutz