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Leserbrief
Gesundheit
01.09.2021

«Die Gesellschaft schwimmt einfach mit»

Jürg Rückmar aus Pfäffikon: «Seit 18 Monaten werden wir mit immer diffuseren Einschränkungen an der Wahrnehmung von Eigenverantwortung gehindert.»
Jürg Rückmar aus Pfäffikon: «Seit 18 Monaten werden wir mit immer diffuseren Einschränkungen an der Wahrnehmung von Eigenverantwortung gehindert.» Bild: Danny Schoening
Was hat ein Frosch im warmen Wasser mit der Bevölkerung und den aktuellen Umständen zu tun? Ein Linth24-Leser erklärt und fragt sich «Soll die Schweiz in ein Chaos gestürzt werden?».

«Der Frosch kommt auf den Speiseplan. Er wird gefangen und kommt in die Pfanne, wo er bei lau-warmen, angenehmen Bedingungen herumzuschwimmen beginnt. Er denkt sich: «Naja, ich bin zwar gefangen, aber es ist doch noch angenehm.... schauen wir mal.» Die Temperatur wird leicht erhöht und der Frosch spürt das natürlich, aber er denkt sich, dass das nur vorübergehend sein wird und es sich nicht lohnt, dagegen anzukämpfen. Ausserdem ist es immer noch ertragbar, er schwimmt ruhig weiter. Und so zieht sich dieses Szenario immer weiter fort bis sein Fleisch soweit gegart wurde, dass er nicht mehr aus der Pfanne springen kann – er geht unter und wird verspeist!

Wieso erzähle ich diese Geschichte?

Seit 18 Monaten werden wir mit immer diffuseren Verboten und Einschränkungen am selbstbestimmten Leben und der Wahrnehmung von Eigenverantwortung gehindert. Wie beim Frosch wird die Latte zum Erreichen eines Normalzustandes laufend höher gelegt und leider schwimmt da ein Grossteil der Gesellschaft weiter mit und legt die Latte, wo der persönliche Widerstand beginnen soll, laufend höher, wodurch die Spaltung der Schweizer Gesellschaft eine immer grössere Dimension annimmt. Ist die Apartheid das Ziel? Sollen wir uns anfangen selbst zu zerfleischen? Soll die Schweiz in ein Chaos gestürzt werden? Würde denn jemand davon profitieren?

Eine Heuchelei vom Feinsten

Der Bundesrat, das Parlament, die Kantone und vor allem die Organisation der Spitaldirektorenkonferenz haben es über die letzten 20 Jahre geschafft, die Spitalkapazitäten rund 50% zu reduzieren (in diese Zeit fallen übrigens auch die Vogelgrippe von 2003 und die Schweinegrippe von 2009), während dem in der gleichen Zeitspanne die Bevölkerung über 65 Jahren auch um 50% zugenommen hat – also genau der Bevölkerungsteil, der am meisten von den Spitalkapazitäten profitieren würde. Das hat mit Corona nichts zu tun und wurde mehrheitlich hinter unserem Rücken vollzogen. Es ist Heuchelei vom Feinsten, wenn die gleichen Regierenden uns weiss machen wollen, dass man die Volksgesundheit als oberstes Gebot berücksichtigen würde – das pure Gegenteil ist der Fall und die Reduktion der Kapazitäten geht ja auch seit Beginn der Pandemie ungebremst weiter.

Wie geht es weiter?

Während in vielen anderen Ländern mittlerweile sehr deutlich wird, dass die Impfungen mit diesem neuartigen Gentech-Produkt zu Todesfällen und schweren Nebenwirkungen geführt haben, versucht man uns doch tatsächlich weiss zu machen, dass in der Schweiz die Ungeimpften schuld an einer (fiktiven) Überbelegung der Spitäler sein sollen, dann ist die Absicht dahinter sehr deutlich: Die Spaltung soll bis zum Äussersten fortgesetzt werden!

Es grüsst der Frosch

Der Bundesrat hat ja auch bereits angekündigt, dass er das Covid-Zertifikat auf Restaurants (welche erwiesenermassen mit dieser Pandemie NICHTS am Hut haben!), auf Clubs, Fitnesscenter, Museen, Zoos & Freizeiteinrichtungen, Konzerthallen, Theater, Kinos usw. ausweiten will um damit den Druck auf diejenigen, die sich all diesen unsinnigen, teilweise sogar kriminellen Massnahmen (siehe Impfung von Kindern ab 12 Jahren gegen den Willen ihrer Eltern) nicht beugen wollen, weiter und massiv zu erhöhen – der Frosch lässt grüssen!

Auf Eigenverantwortung handeln

In einer Demokratie ist es die Holschuld eines jeden Bürgers sich ein breites Bild der jeweils aktuellen Lage zu machen und dabei darf man nicht Staatsmedien oder vom Staat mitfinanzierte private Medienhäuser vertrauen, sondern muss sich alle Meinungen anhören und darauf basierend dann eine eigene Meinung bilden. In Freiheit leben und auf Eigenverantwortung handeln zu können sind Zustände, welche über all die Jahrhunderte immer wieder verteidigt werden mussten. Nichtdestotrotz haben unsere Vorfahren die Bundesverfassung so formuliert, wie sie noch vor 1998 Bestand hatte: Das souveräne Volk soll möglichst vor wahnwitzigen und totalitären Ansprüchen derer, denen man Macht in die Hände gegeben hat, geschützt werden!»

Jürg Rückmar aus Päffikon SZ