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Sport
24.08.2021

Vier Joner Nati-Spielerinnen treten zurück

Tina Baumann, Celina Traxler, Janine Stoob und Natalie Berchtold (v.l.n.r.) treten von der Nati zurück, um den Jungen Platz zu machen.
Tina Baumann, Celina Traxler, Janine Stoob und Natalie Berchtold (v.l.n.r.) treten von der Nati zurück, um den Jungen Platz zu machen. Bild: zVg
Mit dem Bronze-Gewinn an der Weltmeisterschaft endete auch die erfolgreiche Ära der vier Joner Nationalspielerinnen Tina Baumann, Celina Traxler, Janine Stoob und Natalie Berchtold.

Die vier Joner Faustballerinnen gehörten in den vergangenen rund 10 Jahren nicht nur zum Stamm des Schweizer Frauen-Nationalteams, sondern zählten zu den Erfolgsgaranten mit insgesamt drei gewonnenen WM-Medaillen. Höhepunkt bildet dabei bestimmt der Vize-Weltmeistertitel, welchen sich die Schweiz mit tatkräftiger Unterstützung der vier Jonerinnen 2018 in Linz erkämpfte. Doch auch die beiden bronzenen Auszeichnungen 2016 in Curitiba und vor kurzem in Grieskirchen bilden Meilensteine in der grossen und langen Karriere der Jonerinnen.

Den Jungen Platz machen

Die Joner Nationalspielerinnen hätten sich allerdings gewünscht, ihren letzten Auftritt auf der internationalen Bühne im heimischen Grünfeld zu absolvieren. Aus Pandemie-Gründen wurde jedoch die für Mitte Juli angesetzte Weltmeisterschaft von Jona nach Österreich verlegt. Trotzdem sei nach übereinstimmender Meinung für alle vier die Zeit nun gekommen, jungen Spielerinnen Platz zu machen und die Schweiz inskünftig von aussen her als interessierte Zuschauerinnen zu unterstützen.

Debüt im Jahre 2009

Natalie Berchtold (66 Einsätze) debütierte im Juli 2009 im Grünfeld im Nationalteam, ein Jahr später stiessen Tina Baumann (55 Länderspiele) und Celina Traxler (51 Einsätze) dazu. Das vierblättrige Joner Kleeblatt vervollständigte 2013 die Jüngste, Janine Stoob (46 Einsätze). Den Spielerinnen gemeinsam ist, dass sie ihren ersten Auftritt im Nationalteam jeweils im Rahmen eines Freundschafts-Länderspiels im Grünfeld Jona absolvieren durften.

218 Länderspiel-Einsätzen

Mit insgesamt 218 Länderspiel-Einsätzen prägten sie das Geschehen auf der internationalen Bühne massgebend, was auch ein Blick auf die Liste der Länderspiel-Einsätze in der Schweiz beweist. Denn die Jonerinnen liegen auf dieser Liste alle zusammen unter den zehn am meisten im Einsatz gestandenen Schweizerinnen.

Einsatz weiterhin für Verein

Weiterhin im Einsatz stehen die Jonerinnen für ihren Verein, wo sie versuchen werden, nach ihren insgesamt 11 Meistertiteln (7 mal im Feld, 4 mal in der Halle) in naher Zukunft noch den einen oder andern Titel hinzuzufügen. Gelegenheit dazu bietet sich anlässlich des diesjährigen Final-Events von anfangs September in Neuendorf.

Karl Raymann, Begleiter der Jonerinnen