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Rapperswil-Jona
20.07.2021
20.07.2021 10:07 Uhr

Bunt statt Grün: Rappi im Blütenzauber

Arbeiter wie Corsin Tuor, Leiter Werkdienst (u.) und Stadtgärtner Moacir Kunrath sorgen dafür, dass es in Rapperswil-Jona überall in jeglichen Farben blüht.
Arbeiter wie Corsin Tuor, Leiter Werkdienst (u.) und Stadtgärtner Moacir Kunrath sorgen dafür, dass es in Rapperswil-Jona überall in jeglichen Farben blüht. Bild: Linth24
Buntes Vielerlei statt ödes Einheitsgrün: Der Rapperswiler Werkdienst hat ein Herz für Wiesenblumen und lässt an vielen Orten in der Stadt bunte Blumenwiesen blühen.

An vielen Orten in Rapperswil-Jona trifft man von Juni bis Ende Oktober blühende Blumenwiesen mitten in der Stadt an . Egal ob zu Fuss oder mobil unterwegs, man mag sich kaum satt sehen. Linth24 hat bei der Stadt nachgefragt, wer hinter der ganzen Farbenpracht steckt. Corsin Tuor, Leiter Werkdienst sagt dazu: «Die ursprüngliche Idee hatte unsere ehemalige Stadtgärtnerin Myrta Zweifel. Seither nutzen wir ein spezielles Samengemisch, «die Bodensee-Blütenträume». Es besteht aus ca. 100 verschiedenen, einjährigen Sorten.»

  • Die Blumen sind an verschiedenen Orten zu sehen, wie hier zum Beispiel an der Steinackerstrasse. Bild: Linth24
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  • Oder hier am Bahnhof. Bild: Linth24
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Zu finden sind die floralen Augenweiden an der Bildaustrasse, Vogelau, Schönboden-/Grüzenstrasse, Steinackerstrasse, Bachstrasse und beim Bahnhof Rapperswil am Ende des Seedamms. Corsin Tuor: «Betreut werden die Blumenwiesen jetzt von unserem Stadtgärtner Moacir Kunrath. Die meiste Arbeit haben er und sein Team in der Übergangszeit zwischen Aussaat und Blüte. Wir jäten von Hand, ohne Chemie. Nachher sind die Wiesen pflegeleicht und blühen bis Ende Oktober.»

  • Corsin Tuor, Leiter Werkdienst, erklärt, wie es zur blühenden Farbenpracht kommt. Bild: Linth24
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  • Stadtgärtner Moacir Kunrath betreut die schönen Blumenwiesen aktuell. Bild: Linth24
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Dem ganzen Team gebührt ein grosses Lob für die tolle Idee und den Arbeitsaufwand. Keine Selbstverständlichkeit. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die einfach alles wuchern lassen und ab und zu mal schneiden, bildet Rapperswil-Jona hier wieder einmal die löbliche Ausnahme. Vor allem, weil die Blumenwiesen an Standorten wachsen, wo es nicht vorrangig um den Tourismus geht, sondern sich die Einheimischen im Alltag daran freuen können.

Markus Arnitz, freier Mitarbeiter Linth24