Rapperswil-Jona
14.01.2019

JONADELTA BLEIBT FÜR PUBLIKUM ZUGÄNGLICH

Der Stadtrat von Rapperswil-Jona hat für das Jonadelta ein Entwicklungs- und Besucherlenkungskonzept verabschiedet.

Das Konzept hält bestehende und neue Massnahmen zum Schutz der attraktiven Jonamündung im  Interesse von Mensch, Tier und Pflanzenwelt fest und berücksichtigt die Anliegen des Hochwasserschutzes.

Die heutige Liegewiese östlich der Jona soll sich zum naturnahen Erholungsraum entwickeln. Der Platz bleibt wie bisher öffentlich zugänglich – sei es zum „Bräteln“, Verweilen oder Spielen am Ufer.

Im letzten Jahrzehnt hat sich an der Jonamündung ein attraktives Delta entwickelt. Dieses bietet einen wertvollen Lebensraum für Flora und Fauna und ist als Teil des Naherholungsgebietes Stampf gerne besucht. Mit dem neuen Entwicklungs- und Besucherlenkungskonzept sollen die Bedürfnisse von Mensch, Tier und Pflanzenwelt festgehalten und besser aufeinander abgestimmt werden. Im Vordergrund steht eine naturnahe Gestaltung des Jonadelta, welche als Erholungszone öffentlich zugänglich bleibt. Eine konkrete Massnahme in diesem Sinn betrifft die Liegewiese östlich der Jona. Wird die Liegewiese auf der linken Seite der Jona (gelbe Schraffur in Abbildung unten) künftig bei einem Hochwasserereignis überschwemmt, wird die betroffene Fläche nicht mehr als Liegewiese instand gestellt. Hier soll künftig ein naturnaher Erholungsraum (Kies-, Sand und Wiesenflächen etc.) mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Die Fläche wird soweit unterhalten (Gehölzschnitt, Instandstellung Wege), dass diese für die Freizeitnutzung langfristig erhalten bleibt.

Nebst der Deltaentwicklung wird auch auf die Besucherlenkung ein besonderes Augenmerk gelegt. Mit gezielter Information und angepassten Massnahmen sollen die wertvollen Deltabereiche während den empfindlichen Zeiträumen geschont werden.

Die gelb schraffierte Fläche wird bei einer künftigen Überschwemmung nicht mehr als Liegewiese instand gestellt, bleibt aber als attraktiver Erholungsraum für die Freizeitnutzung offen; die bestehenden Wege (orange gestrichelt) werden unterhalten.

(OriginalMitteilung, Autor: Thomas Furrer, Stadtrat)