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Eishockey
27.02.2020
27.02.2020 22:03 Uhr

SCRJ-Lugano: Zuschauer: Nein, Personal: Ja

Der Kanton hat entschieden, dass wegen des Corona-Virus keine Zuschauer zum morgigen Spiel SCRJ gegen gegen den Tessiner Club Lugano zugelassen sind. Update: Der SCRJ gab bekannt, was das konkret bedeutet.

Der SCRJ hat nach der Kantonsmitteilung (siehe unten), die folgende Medienmitteilung veröffentlicht:

Aufgrund einer behördlichen Verfügung findet das Spiel SCRJ Lakers : HC Lugano vom Freitag, 28.02.2020 wegen der Ausbreitung des Corona-Virus unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das hat das Gesundheitsdepartement des Kantons St. Gallen in Absprache mit der Stadt Rapperswil-Jona entschieden. Für den Kanton steht der Schutz der Bevölkerung an oberster Stelle.

Alle Stadioneingänge werden geschlossen und durch die Sicherheitsdienste kontrolliert.

Zutritt zur St.Galler Kantonalbank Arena haben somit gemäss den Anordnungen seitens Behörden sowie der Kommission Ordnung und Sicherheit von Swiss Ice Hockey ausschliesslich die folgenden Personengruppen:

  • Spieler, Staffs und Funktionäre der beiden Clubs
  • Personen des Spielbetriebs
  • Schiedsrichter und Supervisor
  • Sicherheitspersonal der SCRJ Lakers
  • Polizeifunktionäre
  • Rettungsdienst, medizinisches Personal und Feuerwehr
  • Betriebspersonal der St.Galler Kantonalbank Arena
  • Notwendiges Restaurationspersonal
  • Mitglieder von National League & Swiss League Operations und der Kommission Ordnung & Sicherheit von Swiss Ice Hockey
  • Medienvertreter (inklusive TV-Produktion), die beim Heimclub bereits akkreditiert sind.

Für Medienschaffende, die nicht bereits für das Spiel akkreditiert sind, können keine neuen Akkreditierungen ausgestellt werden.

Es wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass Begleitpersonen der Genannten, die keine konkrete Funktion im Rahmen des Spiels ausüben, keinen Zutritt in die St.Galler Kantonalbank Arena erhalten.

Wir bedauern, dass diese Massnahmen notwendig sind. Weitere Informationen zu den Einschränkungen im Rahmen des heutigen Spiels werden nicht erteilt. Bezüglich des weiteren Spielbetriebs der Eishockeymeisterschaft wird von Seiten der National League und der SC Rapperswil-Jona Lakers sobald als möglich informiert.

Keine Zuschauer beim Spiel SCRJ - Lugano vom Freitagabend

(Mitteilung des Kantons von 19:30 Uhr)

Das Spiel der SC Rapperswil-Jona Lakers gegen Lugano von morgen, Freitagabend, wird ohne Zuschauerinnen und Zuschauer ausgetragen. Das hat das Gesundheitsdepartement in Absprache mit der Stadt Rapperswil-Jona entschieden. Für den Kanton steht der Schutz der Bevölkerung an oberster Stelle.

Im Tessin wurde bei einer Person das Corona-Virus nachgewiesen. Deshalb hatte schon der Kanton Tessin entschieden, Eishockeyspiele ohne Zuschauerinnen und Zuschauer durchzuführen. Am Freitagabend wären mehrere Dutzend Fans aus dem Tessin nach Rapperswil-Jona gereist, um ihre Mannschaft anzufeuern.

Die Ansteckungsgefahr ist bei grossen Menschenansammlungen auf engem Raum sehr hoch. Da es im Kanton Tessin einen bestätigten Fall gibt, sieht das Gesundheitsdepartement ein erhöhtes Risiko. Die Prävention hat für den Kanton St.Gallen oberste Priorität. Deshalb hat sich das Gesundheitsdepartement für eine Durchführung des Spiels ohne Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden. Der Stadtrat unterstützt die Entscheidung des Kantons. Sowohl der Kanton wie auch der Stadtrat danken den SC Rapperswil-Jona Lakers und den Fans für das Verständnis.

Auswirkungen auf weitere Veranstaltungen

Derzeit gehen beim Kanton viele weitere Anfragen von Veranstaltern ein. Sie möchten wissen, ob sie diese plangemäss durchführen dürfen oder absagen sollen. Aktuell gilt im Kanton St.Gallen: Veranstaltungen mit Gästen, die registriert und somit kontaktierbar sind, sollen weiterhin stattfinden. Auch Sportveranstaltungen mit Publikum aus Kantonen, die noch keine bestätigten Fälle des Corona-Virus haben, sollen weiterhin stattfinden. Würde sich an dieser Empfehlung etwas ändern, wird das Gesundheitsdepartement dies umgehend kommunizieren.

Die zuständigen Gremien des Kantons beurteilen die Lage laufend.

Redaktion Linth24