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Rapperswil-Jona
24.04.2021
24.04.2021 21:48 Uhr

Live-Report von der unbewilligten Rappi-Demo

Die unbewilligte Demonstration in Rapperswil lockte über 4'000 Massnahmen-Skeptiker an...
Die unbewilligte Demonstration in Rapperswil lockte über 4'000 Massnahmen-Skeptiker an... Bild: Linth24
Von einer unbewilligten Demo lassen sich Corona-Massnahmen-Skeptiker nicht mehr abhalten. Überall wird demonstriert – am Samstag auch in Rapperswil. Linth24 berichtete direkt vom Geschehen in der Altstadt.

Polizei und Stadt haben im Vorfeld die Corona-Massnahmen-Skeptiker dazu aufgerufen, am Samstag 24. April nicht nach Rapperswil-Jona zu kommen. Die Kundgebung wurde nicht bewilligt. Trotzdem fanden über 4'000 Demonstranten den Weg in die Rosenstadt. Linth24 berichtete vor Ort über das Geschehen.

16:00 Uhr: Der Fischmarktplatz beginnt sich zu leeren, die Hälfte der Demonstranten ist weg.

15:30 Uhr: Laut Schätzung der Polizei sind über 4'000 Personen an der Corona-Demonstration in Rapperswil anwesend. Man habe bislang 25 Personen und einen Car weggewiesen. 2 Personen wurden festgenommen.

15:00 Uhr: Kein Ende in Sicht: Trychler, Demonstranten, Schaulustige - alle bleiben weiterhin beim See stehen. Fahnen aus der ganzen Schweiz. Sprechgesang: „Friede, Freiheit, keine Diktatur!“

14:50 Uhr: Auch eine halbe Stunde später: Alle bleiben auf dem Fischmarktplatz, geniessen es scheinbar, unter Verbündeten zu sein. Die Polizei lässt sie gewähren. 

14:20 Uhr: Die Leute stehen weiterhin auf dem Fischmarktplatz und lassen das Geschehen an sich vorbeiziehen. Die Stimmung ist friedlich, aber klar: Die Demonstranten wollen ihre Freiheit zurück und wieder selber über ihr Leben bestimmen können. 

Der Slogan der zwischendurch von Tausenden von Kehlen gerufen wird: Liberté!

14:15 Uhr: Ein Demonstrant singt zur Melodie vom Schacherseppeli eigene Wortkreationen zur Politik des Bundesrates. Die Menge auf dem Fischmarktplatz jubelt dem Sänger zu.

14:05 Uhr: Einmarsch von weiteren Trychlern. Es hört nicht auf. Immer mehr Leute kommen auf den Fischmarktplatz, um sich gemeinsam für die Freiheit der Schweiz einzusetzen.

14:00 Uhr: Alle versammeln sich beim Fischmarktplatz. Friedliche Stimmung. Alle wollen ihre Freiheit, setzen sich dafür ein, dass unser Land unabhängig und demokratisch bleiben soll. Schätzungsweise 4'000 bis 5'000 Leute.

13:45 Uhr: Alle sind auf dem Fischmarktplatz und rufen gemeinsam «Friede, Freiheit, keine Diktatur».

13:40 Uhr: Die Demonstranten haben ihre Trychler abgeholt bei Manor und gehen nun gemeinsam Richtung Hauptplatz. Es dürften mittlerweile mehrere Tausend sein.

13:30 Uhr: Nun bewegt sich die ganze Masse vom Fischmarktplatz Richtung Bahnhof. Es scheint, als ob die Demonstranten nun durch die Stadt Rapperswil-Jona ziehen wollen. Wenn die Trychler nicht auf den Fischmarktplatz dürfen, gehen die Demonstranten eben zu den Trychlern!

13:25 Uhr: Durchsage via Lautsprecher eines Demonstranten, dass die Trychler beim Manor festgehalten werden. Buhrufe!

13:15 Uhr: Mittlerweile vermutlich über 1000 Personen vor Ort, darunter auch kostümierte Corona-Skeptiker.

13:00 Uhr: Der Fischmarktplatz wird immer voller. Von Masken keine Spur. Es scheint, als ob alle nur das schöne Wetter genießen.

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12:45 Uhr: Die Menge verdichtet sich langsam. Es hat auch viele Schaulustige vor Ort. Alle warten ab.

12:30 Uhr: Es kommen immer mehr Leute. Die Terrassen sind gerammelt voll, die Stimmung friedlich.

12:15 Uhr: Auf dem Fischmarktplatz hat es immer mehr Leute, die sich austauschen und mutmaßen: Was wird heute noch abgehen? Auch verschiedene Medien sind vor Ort.

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  • Demonstrantin als Wilhelm Tell sagt: «Ich bin geknechtet.» Bild: Linth24
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12:00 Uhr: Noch ist keine Demonstrations-Stimmung auszumachen. Vereinzelte Impfgegner mit Schildern sind vor Ort. Beim Curti-Platz weilen die ersten Demonstranten zum Sound von David Hasselhoffs „Looking for Freedom“. Die Polizei ist vom Bahnhof über den Hauptplatz bis an den See überall dezent präsent.

Redaktion Linth24