Home Gemeinden In-/Ausland Sport Magazin Agenda
Fussball
20.04.2021

Klare FCRJ-Niederlage in Yverdon

Alessandro Ciarrocchi (r.) und der FC Rapperswil-Jona verlieren in Yverdon klar und unmissverständlich.
Alessandro Ciarrocchi (r.) und der FC Rapperswil-Jona verlieren in Yverdon klar und unmissverständlich. Bild: Franz Feldmann
Der FCRJ verliert das Spitzenspiel in Yverdon klar mit 0:3. Yverdon überzeugte mit unheimlicher Toreffizienz. Der FCRJ kam in der 2. Halbzeit etwas besser ins Spiel, der Match war aber schon entschieden.

Schlechter hätte der Auftakt für die Rosenstädter nicht beginnen können. Keine vier Minuten waren gespielt und schon hiess es 1:0 für Yverdon. In der 4. Minute wurde ein Ball von weit hinten über die linke Seite gespielt, dieser kam auf den nicht gedeckten Marculino Francisco Ninte in der Mitte und dieser schloss unhaltbar für Yanz zum 1:0 ab.
Das genau war es, wovor FCRJ-Verteidiger Egzon Klloqoki vor dem Spiel gewarnt hatte: «Sie haben eine unheimliche Effizienz im Toreschiessen.»

Der FCRJ zeigte sich in der Folge unbeeindruckt von diesem frühen Rückstand und spielte gut mit, ohne jedoch vor dem Tor von Yverdon für viel Unruhe zu sorgen. Die engmaschige Verteidigung von Yverdon war an diesem Samstag schwierig zu knacken. So plätscherten die ersten 20 Minuten so vor sich hin, ohne grosse Akzente zu setzen.
Das änderte sich in der 25. Minute. Wieder war es der 23-jährige Portugiese Minte, der nach einem schnellen Gegenstoss in der Mitte gesucht wurde, und wieder machte der Portugiese dies in unheimlich kaltblütiger Manier. Und so hiess es nach 25 Minuten bereits 2:0 für Yverdon.

Ruhiger Arbeitstag für Yverdons Torhüter

Yverdons Torhüter Kevin Martin hatte eine geruhsame erste Halbzeit (und um es vorwegzunehmen, auch eine ebensolche zweite). Ausser auf einen Freistoss von links hoch in den Strafraum musst er sich nicht gross bewegen – eingreifen schon gar nicht.
Er konnte in der Nachspielzeit in aller Ruhe einen weiteren Konter seiner Mannschaft mitverfolgen. Von halbrechts aus 20 Metern kam ein Freistoss des FCRJ hoch in den Strafraum von Yverdon. Von dort abgefangen ging es dann in für die FCRJ Verteidigung schwindelerregendem Tempo in den Konter. Zwei Stürmer von Yverdon rasten praktisch über das ganze Spielfeld, höflich begleitet von drei FCRJ-Verteidiger, am Schluss konnte Kllokoqi nur noch Begleitschutz bieten, denn Allan Eleouet hämmerte den Ball zur 3:0 Pausenführung.

Auch nach dem Wechsel keine Wende

Nach der Pause brachte Trainer Iacopetta Jordan Gele für Manuel Kubli. Und dieser Wechsel brachte endlich etwas mehr Verkehr vor das Tor von Yverdon. In der 55. Minute wurde zu allem Pech ein Treffer des FCRJ auch noch aberkannt. In der Folge deutete nichts auf eine mögliche Wende des Spieles. Da nützte auch die Einwechslung von Eusebio nicht viel, zu harmlos zeigte sich der FCRJ an diesem Samstag.

Das fand auch der Trainer des FCRJ, Brunello Iacopetta in der Analyse zum Spiel: «Yverdon kamen sehr gut ins Spiel, und hat mit der frühen Führung natürlich sofort Rückenwind erhalten. Die drei Tore, die wir erhalten haben, die waren praktisch identisch und da müssen wir den Hebel ansetzen.»
Und zur Torflaute des FCRJ angesprochen fand der Rapperswiler Trainer auch klare Worte für den Gegner: «Yverdon hat das sehr gut gemacht, sie haben stark verteidigt und hinten gemauert. Ich denke, in der zweiten Halbzeit konnten wir Zeichen setzen. Hätte das Tor gezählt, das wir in der zweiten Halbzeit vermeintlich geschossen haben, dann hätte hier der Baum noch mal gebrannt.»

Rolf Lutz, FC Rapperswil-Jona