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Eishockey
13.02.2020

Eishockey: Umstrittene Spielervermittler

Roman Cervenka und Sandro Forrer (SCRJ) gegen Reto Suri (Lugano), Archiv, Foto: Thomas Oswald.
Die Ligaversammlung der National League und Swiss League Clubs traf sich gestern und besprachen den zukünftigen Umgang mit Spielervermittlern.

Am 12. Februar, fand in Ittigen die Ligaversammlung der National League und Swiss League Clubs statt. Dabei wurde unter anderem das bestehende Gentlemen’s Agreement Agenten diskutiert. Erfreuliches zeigt die Entwicklung der Zuschauerzahlen: Die National League ist auf bestem Weg, die bisherige Rekordmarke der Saison 2015/16 zu knacken.

Umstrittene Zahlungen an Spielervermittler

Wichtigster Diskussionspunkt der Ligaversammlung war das Gentlemen’s Agreement Agenten. Mit diesem verpflichten sich die Clubs der National League und Swiss League sowie Swiss Ice Hockey seit 2016, keine Zahlungen mehr an Spielervermittler zu leisten. Der SC Bern hat dieses Agreement per Ende Saison 2019/20 gekündigt. Die überwiegende Mehrheit der anderen Clubvertreter der National League und Swiss League Clubs hat sich jedoch in der Diskussion mit der bestehenden Situation zufrieden gezeigt. Jeder Club ist nun aufgefordert, bis Ende Saison auf schriftlichem Weg seine Haltung zum aktuellen Gentlemen’s Agreement Agenten mitzuteilen. Danach wird gemeinsam über das weitere Vorgehen bestimmt.

Rekordquoten bei den Zuschauern

Ein weiteres Thema der Ligaversammlung war die Entwicklung der Zuschauerzahlen. Diese zeigt Erfreuliches: Bisher kamen in der National League im Durchschnitt 7071 Zuschauer pro Spiel ins Stadion – das sind durchschnittlich rund 50 Zuschauer mehr pro Spiel als in der bisherigen Rekordsaison 2015/16, als zum ersten und bisher einzigen Mal per Ende Qualifikation die Marke von 7000 Zuschauern pro Spiel geknackt worden war. Auch in der Swiss League bewegen sich die Zahlen mit durchschnittlich über 1800 Zuschauern pro Spiel auf einem guten Niveau. Zudem wurden im Finale des Swiss Ice Hockey Cups zwischen dem HC Ajoie und dem HC Davos rekordverdächtige TV-Einschaltquoten erzielt.

Linth24 / OM