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02.04.2021

TV-Rechnung kommt künftig aus Pfäffikon SZ

TV-Rechnungen werden künftig in Pfäffikon SZ verschickt. Bild: zvg
Die Serafe AG, welche die Gebühren-Rechnungen fürs Fernsehen verschickt, verlegt 40 Arbeitsplätze in den Kanton Schwyz nach Pfäffikon. Der Muttersitz bleibt weiterhin im Zürcher Oberland.

Vielleicht fällt es der einen oder anderen Schwyzerin leichter, wenn die Rechnung für den TV-Empfang ins Haus flattert: Neu kommt die Gebührenrechnung nicht mehr aus dem zürcherischen Fehraltorf, sondern aus den Höfen.

Die Serafe AG verlegt ihren Hauptsitz nach Pfäffikon. Der Sitz des Mutterhauses Secon AG bleibt aber weiterhin in Fehraltorf. Damit zügeln neu total rund 40 Arbeitsplätze vom Kanton Zürich in den Kanton Schwyz. Die Angestellten würden einfach den Arbeitsort wechseln und neu nach Pfäffikon pendeln. «Bis jetzt ist wegen des Firmenumzugs kein einziger Härtefall bekannt», betont Firmensprecher Erich Heynen.

Die Serafe AG ist die Nachfolgerin der Billag, die bis 2017 für den Einzug der TV- und Radiogebühren verantwortlich war. Während der Aufbauphase der Erhebungsstelle in den Jahren 2017 und 2018 sei wiederholt die Frage im Raum gestanden, wie geeignet die Büroräume in Fehraltorf seien. Mitentscheidend für die Wahl sei damals die grosse Abhängigkeit der Serafe von der Nähe des Postverteilnetzes gewesen.

Mit zunehmender Abnabelung der Serafe AG vom Mutterhaus habe sich diese Situation aber kontinuierlich verändert. Die Verselbstständigung vom Mutterhaus, die Ausweitung der technischen Wissensbasis und die Ausweitung der externen Dienstleister hätten nun wesentlich zum Entscheid beigetragen, einen geeigneteren Standort zu evaluieren, wird der Umzug in einer Medienmitteilung begründet.

Umzug in neue Überbauung «Halten» in Pfäffikon

In Pfäffikon seien in den vergangenen Jahren viele neue Büroräumlichkeiten erstellt worden. Im Rahmen der Evaluation erwiesen sich die Lokalitäten in der neu entstandenen Grossüberbauung «Halten» aufgrund diverser günstiger Gegebenheiten als idealer Standort. Gute Verkehrsverbindungen für die Mitarbeitenden, perfekte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Nähe zu sozialen Einrichtungen und zur Infrastruktur des täglichen Lebens seien im Fokus gestanden.

Die guten steuerlichen Bedingungen seien nicht im Zentrum gestanden, erklärte der Sprecher . Der neue Standort biete für das Unternehmen ein ideales wirtschaftliches Umfeld. Als voraussichtlicher Termin für den Standortwechsel der Erhebungsstelle ist das vierte Quartal dieses Jahres vorgesehen. Während sich aus dem Standortwechsel für die Kunden keinerlei Konsequenzen ergeben, sind die Auswirkungen auf die Mitarbeitenden positiv zu bewerten.

Der Standort der Büros habe, nicht zuletzt durch die konsequente Nutzung alternativer Formen der Leistungserbringung, für die Mitarbeitenden an Wichtigkeit eingebüsst. Ohne Einfluss bleibt der Umzug für die Callcenter.

Jürg Auf der Maur, Linth24/Höfe24