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Kanton
30.03.2021
30.03.2021 19:07 Uhr

Keine längeren Öffnungszeiten im Kanton St.Gallen

Der Kanton prüfte eine bis 18 Uhr verlängerte Ladenöffnungszeit am Samstag – mit negativem Ergebnis. (Symbolbild) Bild: Pixabay: Andreas Lischka
Das St.Galler Volkswirtschaftsdepartement hat die Zweckmässigkeit einer befristeten Verlängerung der Ladenöffnungszeiten wegen Corona untersucht. Das Fazit ist negativ: Es gebe kaum positive Effekte.

Im Rahmen der Covid-19-Verordnung hat der Bundesrat in seinen Vorgaben zu den Schutzkonzepten geregelt, dass der Zugang zu öffentlichen Räumen zu beschränken ist. Dies führt bei Verkaufsläden zu Kapazitätsbeschränkungen.

Längere Öffnungszeit am Samstagabend vorgeschlagen

An den Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes wurde das Anliegen herangetragen, die allgemeinen Ladenöffnungszeiten an den Samstagabenden zeitlich befristet um eine Stunde, das heisst bis 18 Uhr, zu verlängern.

Somit könnten einerseits der Besucherstrom besser verteilt und andererseits die durch die Schliessungen erlittenen Umsatzeinbussen abgeschwächt werden.

Geringe Zweckdienlichkeit – kein Handlungsbedarf

Das Volkswirtschaftsdepartement hat diese Möglichkeit geprüft und kommt zum Schluss, dass kein entsprechender Handlungsbedarf besteht.

Die Zweckdienlichkeit wird als gering eingestuft und bringt auch aufgrund der Kurzfristigkeit keine wirkliche Perspektive für die Geschäfte.

Auch die diesbezüglich eingegangenen Stellungnahmen zeigen, dass sich selbst die Detailhandelsverbände uneinig sind über den Nutzen einer befristeten Verlängerung der Ladenöffnungszeiten.

Kanton St.Gallen