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Rapperswil-Jona
29.03.2021

Hilferuf aus Rapperswil wurde erhört

Die Inhaber des «inä» sind ihren Gästen unendlich dankbar, dass diese sie mit ihren Spenden vor einem unschönen Ende gerettet haben. Bild: zvg
Vor rund einem Monat sendete «s'inä» in Rapperswil einen Hilferuf an die Bevölkerung. Dieser wurde erhöht: Über 200 Spenden sind beim Bistro&Secondhand eingegangen.

Mitte Februar gelangte das Zweithandbistro «inä» mit einem Hilferuf an die Bevölkerung. Auf seiner Website bittet das Zweithandbistro «inä» die Bürgerinnen und Bürger um eine kleine Spende, um weiterhin während der Pandemie überleben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder Gäste empfangen zu können. Um ihr Herzensprojekt weiter fortführen zu können, errichteten die Inhaber ein Gönnerkonto, auf welchem wohlgesinnte Personen einen Spendenbeitrag abgeben konnten.

Über 200 Spenden

Wie Rudolfo Castelberg mitteilte, hat dies funktioniert: «Der Hilferuf wurde erhört und die Solidarität war riesig. Es wurden über 200 Spenden registriert. Der gespendete Betrag half uns, den angehäuften Schuldenberg kleiner zu machen und somit unsere Liquidität wieder zu gewährleisten. Die Fixkosten konnten für zwei Monate gedeckt werden und auch die Kurzarbeitslöhne der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wieder pünktlich ausbezahlt werden.»

Der Plan für die Zukunft sei nun, die durch die Hilfsaktion gewonnene Motivation und Wertschätzung für die anhaltende Krise zu nutzen und somit so positiv wie möglich zu bleiben. Zudem hoffe man auch noch auf die Härtefall-Entschädigung, welche aber auf sich warten lasse.

«Das Wichtigste ist jedoch, dass wir bald wieder öffnen können. Wir freuen uns sehr auf unsere Gäste und sind sehr froh und dankbar, dass sie uns vor einem sehr unschönen Ende bewahrt haben», bedankt sich Castelberg.

Take-Away beim «inä»

Jeweils jeden Freitag, Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr bietet das «inä» Take-Away an und der Shop ist auch geöffnet.

Linth24