Rapperswil-Jona
31.01.2019

RJ: STADTRAT LISTET KLIMASCHUTZ-MASSNAHMEN AUF

Die Partei UGS (Unabhängig, Grün, Sozial) von Rapperswil-Jona will vom Stadrat wissen, was er für den Klimmaschutz unternimmt und erhält als Antwort eine Liste mit bekannten Massnahmen.

Die UGS schrieb dem Stadtrat von Rapperswil-Jona: "Nach der UN-Klimakonferenz in Katowice vom Dezember 2018 ist uns allen klar geworden, dass wir nicht lange mit Massnahmen gegen den Klimaschutz zuwarten können. Es ist nicht fünf vor zwölf sondern fünf nach. Die nächsten Generationen haben auch Anrecht auf eine lebenswerte Erde. Welche konkreten Massnahmen gedenkt der Stadtrat zu ergreifen, um die Umweltbelastungen in Rapperswil-Jona zu senken? Die UGS bittet den Stadtrat auch bei dieser Frage konkrete Beispiele anzugeben."

Der Stadtrat antwortet: "Die Frage nach konkreten lokalen Massnahmen um einen Lösungsbeitrag für ein globales Umweltproblem zu leisten, sprengt im Detail den Rahmen der schriftlichen Eingaben für das Stadtforum. Sämtliche Massnahmen, die den CO2-Ausstoss reduzieren oder die Klimaerwärmung eindämmen, tragen zur Zielerreichung bei. Die Stadt setzt Massnahmen

  • im Gebäude- und Energiebereich um (energetische Sanierungen, Einsatz von erneuerbaren Energieträgern, ständige Erneuerung des Maschinen- und Fahrzeugparkes, Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien zur Stromproduktion oder zur Wärmeerzeugung, Aufbau des ARA-Fernwärmenetzes, dichtestes Netz an E-Tankstellen rund um den Zürichsee, 100 % erneuerbarer Strommix als Basisstromangebot);
  • setzt Massnahmen in der Stadtplanung und im Grünflächenmanagement um (Entwicklung von Grünräumen, Baumpflanzungen, Anlegen von Grünstrukturen, Umgestaltungen zu Biodiversitätsflächen, Dachbegrünungen, Begrünung von versiegelten Flächen, Öffnung von Bachläufen, Förderung der Siedlungsökologie);
  • setzt Massnahmen zur Verbesserung des Modal Splits in der Mobilität zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs und des öffentlichen Verkehrs um (Realisierung von Tempo 30–Zonen, flächendeckende Parkplatzbewirtschaftung, Umsetzung des Fuss- und Veloverkehrskonzeptes, Förderung des öffentlichen Verkehrs, grosses Angebot von SBB-Gemeindetageskarten);
  • fördert die lokale Produktion und den lokalen Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln (Kampagne 2018 zum fair und umweltbewusst einkaufen, Freitagsmarkt, Verkauf ab Hof).
(OriginalMitteilung, Autor: Stadtrat Rapperswil-Jona)