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Schmerikon
21.03.2021
19.03.2021 18:15 Uhr

Schmerknerin lebte 38 Jahre auf 2600 m über Meer

Im Buch «2610 m.ü.M» beschreibt Autorin Irene Wirthlin das Leben der Schmerknerin, welche ihrer grossen Liebe in die Berge folgte. Bild: Christian Clavadetscher
Irma Clavadetscher, ursprünglich aus Schmerikon, verbrachte fast ihr halbes Leben auf über 2600 Metern über Meer, zuhinterst im Engadiner Val Roseg. Sie war eine der ersten Hüttenwartinnen der Schweiz.

«Ich hatte alles, was ich wollte», sagt die heute über achtzigjährige Irma Clavadetscher (ehemals Müller), eine der ersten Hüttenwartinnen der Schweiz.

Behütet aufgewachsen in Schmerikon am Zürichsee folgte sie ihrer grossen Liebe, dem Bergführer Christian Clavadetscher, in die raue Bergwelt des Engadiner Rosegtals. Gemeinsam bewirtschafteten sie von 1963 bis 2001 die auf 2610 Metern über Meer gelegene Chamanna Coaz. Im Sommer lebte das Paar mit seinen beiden Kindern auf der Hütte, im Winter in Samedan. Es war ein Leben in Freiheit, geprägt von harter Arbeit und täglichen Herausforderungen.

Buch über das aussergewöhnliche Leben

Die Autorin Irene Wirthlin zeichnet mit dem Buch 2610 m.ü.M diese besondere Lebensgeschichte nach: Harte Arbeit, grossartige Naturerlebnisse und Begegnungen mit Menschen aus aller Welt haben Irma Clavadetschers Leben geprägt. Einfühlsam und spannend werden heitere, berührende und dramatische Geschichten der Hüttenwartin erzählt. Sie zeigen das aussergewöhnliche Leben dieser pragmatischen, naturverbundenen und lebensklugen Frau.

Irma Clavadetscher bewirtschaftete mit ihrem Mann Christian fast 40 Jahre die Chamanna Coaz. Bild: sac-cas
Linth24/ Buchverlag Hierundjetzt