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Sport
06.03.2021
06.03.2021 13:48 Uhr

Geschafft: Mollis gewinnt Schlussgang gegen St. Gallen

Auf dem Flugplatz Mollis wird 2025 das Eidgenössische Schwingfest stattfinden.
Auf dem Flugplatz Mollis wird 2025 das Eidgenössische Schwingfest stattfinden. Bild: Franz Feldmann
Es ist geschafft: Die Glarner Kandidatur für das Eidgenössische Schwingfest 2025 setzt sich gegen Konkurrent St. Gallen durch. Es ist ein Freudentag für die gesamte Region.

Gross war die Nervosität im Vorfeld der Vergabe des Eigenössischen, in der ganzen Region fieberten diverse Exponenten aus Politik, Wirtschaft und Sport auf diesen Moment hin. Noch grösser war der Jubel am Samstag vor dem Glarner Rathaus. Nach dem Mittag war definitiv klar, dass der kleine Kanton 2025 mit dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest den grössten Sportanlass der Schweiz ausrichten darf.

Ein Fest der anderen Art

Für die Glarner Kandidatur sprach, dass sie ein Eidgenössisches der anderen Art wollen. So soll das Fest, das bei der letzten Austragung 2019 über 400 000 Besucherinnen und Besucher anlockte, auf dem Flugplatz des 3000-Seelen-Dorf Mollis über die Bühne gehen. Es ist ein Eidgenössisches, weg von den grösseren Städten, zurück zum Ursprung des Schwingsports, zurück an die Basis. Ein Fest mit viel Charme, einer herrlichen Kulisse und einer Menge Sympathie. Mit diesen Punkten versuchten die Exponenten, die 281 Delegierten des Eidgenössischen Schwingerverbands zu überzeugen – erfolgreich, wie sich nun herausstellt.

Nichtsdestotrotz wird der Anlass auch in vier Jahren wieder die Massen anlocken. Das Stadion soll dann über 56 000 Zuschauern Platz bieten. Auch das ganze Drumherum wird kaum kleiner sein als dies vor zwei Jahren in Zug der Fall war. Mit den Glarnern darf sich eine ganze Region auf den Grossanlass freuen, werden Hunderttausende von Besuchern für eine schöne Wertschöpfung bis nach Rapperswil und Wollerau sorgen.

Vorbereitungen beginnen jetzt

Nachdem sich die Feierlichkeiten, die pandemiebedingt kleiner ausfallen werden, gelegt haben, geht es für das designierte OK rund um Jakob Kamm bereits mit den Vorbereitungen los. Bis im Oktober sollen Strukturen für eine erfolgreiche Organisation und Durchführung geschaffen werden. Die erste Sitzung steht bereits in der kommenden Woche auf dem Programm. Der Fahrplan Richtung ESAF 2025 beginnt bereits heute.

Lars Morger, Linth24/Höfe24